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EFB-Kolloquium

Blechumformer setzen auf Servopressen

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Das 29. EFB-Kolloquium (Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e.V.) stand diesmal unter dem Motto „Schneller, besser, mehr“. Das zweitägige Event gestaltete sich fast wie eine Auftaktveranstaltung zu einer Revolution. Grund dafür ist die relativ neue Generation der Servopressen.

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„Die Servopresse bietet so viele Vorteile und natürlich eine Zukunftsperspektive für alle Presswerke“, sagt Hans Hofele von der Schuler AG. Bild: Kuhn
„Die Servopresse bietet so viele Vorteile und natürlich eine Zukunftsperspektive für alle Presswerke“, sagt Hans Hofele von der Schuler AG. Bild: Kuhn
( Archiv: Vogel Business Media )

„In einer Servopresse“, so formulierte es Dr.-Ing. Gerhard Brüninghaus als Anwender, „verhält sich der Pressenstößel wie eine numerisch gesteuerte Achse. Durch diese flexible Stößelbewegung bieten Servopressen erheblich mehr Um-formmöglichkeiten bei der Blechverarbeitung.“

Servopressen bieten mehr Flexibilität

Wie Hans Hofele von der Schuler AG betonte, punktet die Servotechnik vor allem durch ihre Flexibilität, und zwar deshalb, weil die Bewegungskurven einer Servopresse individuell gesteuert werden können. Das macht die Servopresse sowohl für das Tryout als auch für fast alle Umformvorgänge interessant. Darüber hinaus zeigen sich Servopressen auch – in dieser Zeit wichtig – als energiesparend. Alle an den zwei Tagen vortragenden Referenten aus Wissenschaft und Praxis bescheinigten der Servopressentechnik eine glänzende Zukunft.

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