EMO Hannover 2011 Blick in die Zukunft der Produktionstechnik

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Nach vier Jahren Pause findet die Weltleitmesse der Metallbearbeitung vom 19. bis 24. September 2011 wieder in Hannover statt. Die Nachfrage ist lebhaft. Der Veranstalter erwartet, dass die EMO Hannover 2011 die gleiche Größenordnung und Qualität wie im Boomjahr 2007 erreicht.

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Prof.Dr. Berend Denkena, Leiter des IFW: „Wir werden den EMO-Besuchern ein erstklassiges Forum bieten, sich auf internationalem Niveau über den Stand der Forschung zu informieren und auszutauschen.“ (Bild: IWF)
Prof.Dr. Berend Denkena, Leiter des IFW: „Wir werden den EMO-Besuchern ein erstklassiges Forum bieten, sich auf internationalem Niveau über den Stand der Forschung zu informieren und auszutauschen.“ (Bild: IWF)

„Wir freuen uns ganz außerordentlich über die Anfrageflut“, sagt Dr. Detlev Elsinghorst, Generalkommissar der EMO Hannover 2011. Sie zeige, dass die Hersteller von Produktionstechnik weltweit für das laufende Jahr wieder sehr optimistisch seien.

Investitionsschub durch EMO 2011 erwartet

Wie in der Vergangenheit setzten die Unternehmen wieder auf einen Investitionsschub bei der EMO in Hannover. „Nach der tiefen Krise für unsere Branche in den beiden vergangenen Jahren ist das keineswegs selbstverständlich“, betont Elsinghorst.

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Profitieren wird die Weltleitmesse für Metallbearbeitung vom sehr guten Geschäftsverlauf der Branche. So ist beispielsweise der Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie dreistellig gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Bestellungen von Januar bis März um 130%.

Werkzeugmaschinenbau erlebt wieder kräftigen Aufschwung

Dabei haben In- und Auslandsnachfrage fast gleichgezogen. Der Auftragseingang aus dem Inland wuchs um 127%, die Nachfrage aus dem Ausland um 132%. „Die Branche hat sehr viel schneller und stärker Fahrt aufgenommen als im Herbst erwartet“, freut sich Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) in Frankfurt am Main.

Das zeige sich nun mit Macht auch im Umsatz, der im ersten Quartal mit hohem Tempo um 45% angezogen hat. Mit diesen Spitzenwerten nähere sich der Auftragseingang in Riesenschritten dem Allzeithoch von 2007; im Umsatz fehle noch ein gutes Zehntel zum Topniveau von 2008.

Als Weltleitmesse für die Metallbearbeitung punktet die EMO Hannover 2011 einmal mehr mit ihrer Internationalität. Über die Hälfte der bisher angemeldeten Aussteller kommt nicht aus Deutschland. Anbieter von Produktionstechnik aus aller Welt schätzen die EMO Hannover als die wichtigste Plattform, um Flagge am Weltmarkt zu zeigen.

Viele Weiterentwicklungen werden auf der EMO 2011 präsentiert

Für Fachbesucher und Produktionsexperten prognostiziert Elsinghorst ein wahres Eldorado an Innovationen und technischen Neuheiten. Er ist sich ganz sicher, dass die EMO Hannover ihrem Ruf auch auf diesem Feld wieder gerecht werden wird. Denn Hersteller von Technologie für die Metallbearbeitung überall in der Welt müssen Boden gutmachen.

„Viele Anbieter haben die zurückliegenden flauen Zeiten genutzt, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln“, weiß Elsinghorst. Sie wollen damit durchstarten und nutzen dafür die EMO Hannover.

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