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VDMA Blue-Competence-Initiative zieht immer weitere Kreise

| Redakteur: Stéphane Itasse

Immer mehr Unternehmen engagieren sich für Nachhaltigkeit und beteiligten sich an der Blue-Competence-Initiative des VDMA. Aktuell sind 225 Unternehmen Partner, weiterhin tragen 37 Branchenverbände des Maschinen- und Anlagenbaus aus Deutschland und Europa die Initiative, wie der VDMA mitteilt.

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„Wir vertreten den VDMA bei allen Fragen zu den drei Säulen von Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliches Engagement“, sagt Markus Asch, Sprecher des VDMA-Industrielenkungskreises Blue Competence.
„Wir vertreten den VDMA bei allen Fragen zu den drei Säulen von Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliches Engagement“, sagt Markus Asch, Sprecher des VDMA-Industrielenkungskreises Blue Competence.
(Bild: VDMA)

„Nachhaltigkeit darf nicht zu einem reinen Marketingwerkzeug werden, sondern unsere Aktivitäten müssen glaubwürdig und verifizierbar sein – wir lassen uns an den Ergebnissen messen“, postulierte Markus Asch, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung, Alfred Kärcher GmbH & Co. KG und Sprecher des VDMA-Industrielenkungskreises Blue Competence auf der Sitzung des VDMA-Hauptvorstandes in Frankfurt am Main.

Der VDMA hat sich im Herbst des vergangenen Jahres auf den Weg zu einer Wertegemeinschaft in Sachen Nachhaltigkeit begeben. Mit der Initiative Blue Competence verfolgt der Maschinen- und Anlagenbau das Ziel, die führende Rolle für ökologische Produkt-, Produktionsgestaltung und innovative Umwelttechnologien zu übernehmen, so Asch weiter.

Maschinen- und Anlagenbau will nachhaltige Lösungen aufzeigen

Dazu gehört, dass Blue Competence gegenüber der Politik und Öffentlichkeit Lösungen des Maschinen- und Anlagenbaus für eine nachhaltige Zukunft präsentiert. Und hier liegt der Kern von Blue Competence. „Wir vertreten den VDMA bei allen Fragen zu den drei Säulen von Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliches Engagement“, so Asch weiter.

Beispiele hierfür gibt es Vielzählige: hoher Reinigungsgrad, Einsparung von Rohstoffkosten und Abfallreduzierung sind die Schlagworte für Wastecontrol von Trützschler Spinning. Die Kosten für Baumwolle als Rohstoff für die Garnproduktion machen deutlich über 50 % der Gesamtkosten aus. Baumwolle enthält nach der Ernte Störstoffe wie Holz- und Metallpartikel. Diese werden mittels Sensoren erkannt und anschließend effizient abgeschieden. So landet ein höherer Anteil der Baumwolle im qualitativ hochwertigen Garn. Ein Nutzen für die Umwelt und den Geldbeutel.

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