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Tecosim CAE unterstützt technische Entwicklung der Olympischen Fackel

| Redakteur: Stefanie Michel

Derzeit wird die Olympische Fackel durch Großbritannien und Irland getragen: 8000 Läufer durchqueren 70 Tage lang das Vereinigte Königreich, bevor das Olympische Feuer am 27. Juli bei der Eröffnungszeremonie entzündet wird. Für die technische Entwicklung dieser Fackel war das Engineeringunternehmen Tecosim verantwortlich.

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Tecosim überführte das Design der Fackel mit den 8000 Löchern in eine zuverlässige Konstruktion.
Tecosim überführte das Design der Fackel mit den 8000 Löchern in eine zuverlässige Konstruktion.
(Bild: London 2012 Olympic and Paralympic Games)

Die zentrale Aufgabe von Tecosim war, das prämierte, offene Design der Fackel mit ihren 8000 Löchern in eine zuverlässige Konstruktion zu überführen. Dabei wurden zahlreiche Faktoren am Computer simuliert und angepasst.

Flamme der Fackel brennt dank CAE auch bei britischen Wetterverhältnissen

Die Ingenieure der britischen Tochter von Tecosim in Basildon arbeiteten bereits in den frühen Phasen der Entwicklung eng mit den Designern zusammen. Mit Hilfe von CAE (Computer Aided Engineering) simulierten sie das Gesamtverhalten der Fackel, optimierten die einzelnen Komponenten und prüften die Funktion unter allen möglichen Einsatzszenarien.

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Dabei stand die Sicherheit der Fackelläufer stets im Mittelpunkt. Gleichzeitig kooperierten die Berechnungs- und Entwicklungsingenieure mit dem Hersteller des Brennersystems, um sicherzustellen, dass die Flamme den britischen Wetterverhältnissen mit viel Wind und Regen standhält.

Simulation von Wetterverhältnissen durch Testergebnisse bestätigt

Stuart Hawker, Managing Director der Tecosim Technical Simulation Ltd.: „Die Vorgabe des London 2012 Organising Committee (LOCOG) war, dass das Feuer bei Temperaturen zwischen -5 und +40 °C, einer Luftfeuchtigkeit von 95 %, Regen, Schnee sowie Windgeschwindigkeiten bis zu 35 mph (56 km/h) nicht ausgehen darf. Zudem sollte die Flamme Windstöße bis zu 50 mph (80 km/h) und eine Höhe von 4000 ft (1220 m) über dem Meeresspiegel problemlos aushalten.“ Die Computersimulation der verschiedenen Betriebszustände bestätigte Tecosim durch Testergebnisse in einem hochmodernen Windkanal und in einer Kältekammer.

Robustheit gegen unbeabsichtigtes Hinfallen war ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Entwicklungsprozesses, da die Fackel einem Fall aus 3 m Höhe standhalten muss. Die dafür durchgeführten Fallsimulationen untersuchten dabei verschiedene Szenarien mit unterschiedlichen Ausrichtungen der Fackel. „Wir haben vor allem einen vertikalen Aufprall des Brenners und des unteren Endes der Fackel getestet, da sich diese Szenarien in den vorangegangenen Computersimulationen als die ungünstigsten herausgestellt hatten“, so Hawker.

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