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Solidcam

CAM-Software-Release bietet neues Modul zum Messen und Antasten

| Redakteur: Christine Fries

Die Software Solidcam 2013 SP2 bietet neben zahlreichen Verbesserungen das neue Modul Solid Probe zum Antasten und Messen.

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( Bild: Solidcam )

Das vollständig in die Arbeitsabläufe integrierte Modul erlaubt es dem Anwender, definierte Nullpunkte anzutasten und zwischen den Bearbeitungsschritten auch ganze Messfolgen am Werkstück durchzuführen. Dabei werden auch gängige Voreinstellgeräte und Systeme zur Erkennung von Werkzeugbruch unterstützt. Bei Maß- oder Konstruktionsänderungen am Werkstück können die NC-Bearbeitungen und Tast-Operationen automatisch synchronisiert werden.

Die Toolbox des Moduls 2,5D-Fräsen enthält zusätzliche Befehle und Verbesserungen beim Gravieren und Gewindefräsen. Die Hochgeschwindigkeits-Flächenbearbeitung HSS wurde um die automatische Erkennung für die Techniken Radial-Fräsen und spiralförmiges Fräsen sowie um rampenförmiges Anfahren erweitert. Das 3D-Fräsmodul von Solidcam wurde um zusätzliche Strategien wie die Hybrid-Bearbeitung für glattere Oberflächen optimiert.

Über neue Anstelloptionen, Verbesserungen bei den Jobs Walzen, Fünf-Achs-Bohren, HSM-zu-5X sowie drei neue Operationen verfügt das 5X-Modul. Hinzugekommen sind ein Multi-Blade-Job für die effiziente Schrupp- und Schlichtbearbeitung von Turbinen und Impellern, ein Formkanal-Job für das schnelle und einfache Schruppen, Restmaterial-Schruppen, Spiral- und Tauch-Schlichten mit Lollipop-Werkzeugen, sowie ein 5-Achs-Konturjob. Dieser ermöglicht es, die Neigung des Werkzeugs entlang eines wählbaren 3D-Profils mit frei definierbaren Neigungslinien zu steuern.

Beim Drehfräsen sollen Anwender von Verbesserungen bei Maschinenkontrolloperationen MCO, der Synchronisation von angetriebenen Achsen und der vollständigen Simulation der kompletten Bearbeitungsmaschine profitieren.

Laut Solidcam verkürzt I-Machining 2D die Zykluszeiten um 70 % und mehr, überzeugt bei der Bearbeitung mit kleinen Werkzeugen sowie bei harten Materialien und verlängert die Werkzeugstandzeit. Mit dem I-Machining-3D-Pendant lassen sich 3D-Teile fast vollautomatisch programmieren, weil es lauffertige, schnittdatenoptimierte komplette NC-Programme erzeugt, heißt es weiter. Es eignet sich auch für die Programmierung von prismatischen Teilen mit teilweise Hunderten von Taschen und Inseln. Die Werkzeugwege werden automatisch auf mögliche Kollisionen zwischen Werkzeughalter und dem aktuellen Rohmaterial geprüft und angepasst – falls nötig. Neu ist die Option für das anschließende Restmaterialschruppen nach jeder Zustellebene, um zusätzlichen Raum für den Werkzeughalter zu schaffen.

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