Schweißtechnik Cloos blickt positiv auf 2017

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Im zweiten Halbjahr 2016 konnte die Carl Cloos Schweißtechnik GmbH gleich mehrere Großaufträge gewinnen, wie das Unternehmen mitteilt Cloos konnte nach eigenen Angaben nach einer leichten Auftragsstagnation in den letzten beiden Jahren nun auch in China wieder deutliche Erfolge verbuchen.

Firmen zum Thema

Cloos bietet Komplettlösungen rund um die manuelle und automatisierte Schweißtechnik.
Cloos bietet Komplettlösungen rund um die manuelle und automatisierte Schweißtechnik.
(Bild: Cloos)

Geschäftsführer Sieghard Thomas erklärt: „China ist weiterhin der größte Wachstumsmarkt für Roboter weltweit. Deshalb rechnen wir 2017 mit einer Fortführung dieses Aufschwungs.“

Darüber hinaus realisiert das Unternehmen weiteres Wachstum auf dem deutschen Kernmarkt. Hier seien vor allem hochautomatisierte und komplexe Roboteranlagen gefragt. „In Cloos-Automatisierungssystemen auf der ganzen Welt kommunizieren heute schon Werkzeugträger, Roboter, Stromquellen und übergeordnete Steuerungen erfolgreich miteinander“, sagt Thomas. Auch in der Schweißtechnik gelten Digitalisierung und Vernetzung als besondere Herausforderungen. Mit Hightech-Produkten möchte sich Cloos auch in Zukunft klar vom Wettbewerb differenzieren. „Wir entwickeln unsere hochanspruchsvollen Technologien kontinuierlich weiter, um den Kunden stets die beste Lösung zu bieten“, betont der Geschäftsführer. „Damit bauen wir unsere Position als Technologieführer in der Branche weiter aus.“ Die besondere Stärke liege dabei in der breit angelegten Kompetenz, denn – von der Idee über die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung bis hin zur Schulung und zum Kundendienst.

Aufgrund der positiven Entwicklung sind die verschiedenen Produktionsbereiche gut ausgelastet. Deshalb erweitere das Unternehmen die Fertigungskapazitäten künftig, heißt es. Den Anfang machte bereits eine neue Fertigungshalle auf dem ehemaligen Ritto/LKH-Gelände in Haiger. Cloos hatte das benachbarte Firmengelände bereits 2012 erworben. Eine weitere Vergrößerung der Produktionsflächen soll in den nächsten Jahren erfolgen.

(ID:44469772)