Abkanten CNC-Abkantpresse für ein breites Spektrum an Bauteilen

Autor / Redakteur: Beatrix Richter / M.A. Frauke Finus

In unwegsamen Gelände werden auch schon mal Pferde eingesetzt, aber heutzutage findet ein Großteil der Forstwirtschaft mit Maschinen statt – beispielsweise mit denen von Kopa aus Kuddewörde. In der Fertigung hat jetzt eine CNC-Abkantpresse für mehr Planungssicherheit und kürzere Produktionszeiten gesorgt.

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In der Werkstatt von Kopa kommt seit Juli 2020 eine CNC-Abkantpresse AHK H 30220 CNC 4x von Knuth Werkzeugmaschinen zum Einsatz und biegt vor allem Stahlbleche mit 8 mm, und dann bis zu 12 mm Stärke.
In der Werkstatt von Kopa kommt seit Juli 2020 eine CNC-Abkantpresse AHK H 30220 CNC 4x von Knuth Werkzeugmaschinen zum Einsatz und biegt vor allem Stahlbleche mit 8 mm, und dann bis zu 12 mm Stärke.
(Bild: Knuth)

Mit uns kommt das Holz aus dem Wald, vom Einschlag der Bäume über den Transport zum Sägewerk und von dort bis zum Endkunden in die Baumärkte“, beschreibt Geschäftsführer Bernd Lachmann das Einsatzgebiet von Forstmaschinen und Kränen, die von der Kopa Forstmaschinen mit individuellen Um- und Aufbauten versehen werden. 1964 als Landmaschinenschlosserei gegründet, gehört das Unternehmen aus dem schleswig-holsteinischen Kuddewörde zu den kleineren, aber ältesten Anbietern von hoch spezialisierten Forstmaschinen in Deutschland. Mittlerweile hat die Familie Koop drei Firmen mit verwandten Standbeinen aufgebaut. „Wir vertreiben Forstmaschinen des Herstellers Rottne aus Schweden, haben uns als Fahrzeugbauer auf individuelle Kranaufbauten sowie Absetz- und Abrollkipper spezialisiert, insbesondere von Palfinger. Außerdem sind wir eine Servicevertretung für Nutzfahrzeuge von Iveco und bieten Einzellösungen für individuelle Kundenfahrzeuge an“, fasst Bernd Lachmann zusammen. Mit insgesamt 30 Mitarbeitern werden derzeit über 20 Projekte im Investitionsbereich realisiert.

Flexible Abkantpresse für individuelles Biegen

In der Werkstatt kommt seit Juli 2020 eine CNC-Abkantpresse AHK H 30220 CNC 4x von Knuth Werkzeugmaschinen zum Einsatz und biegt vor allem Stahlbleche mit 8 mm und bis zu 12 mm Stärke. „Da die Maschine von rund zehn Mitarbeitern aller drei Firmen genutzt wird, musste sie ein breites Spektrum bearbeiten, schnell umzurüsten, leicht zu bedienen und vor allem zuverlässig sein“, nennt Lachmann einige Anforderungen für den Kauf. Knuth war dem gelernten Werkzeugmacher bereits seit 30 Jahren ein Begriff und überzeugte sowohl mit der passenden Maschine als auch durch guten Service und örtliche Nähe. 72 Stunden nach der Anfrage machte sich Christoph Ziebarth, Vertrieb Norddeutschland bei Knuth Werkzeugmaschinen, vor Ort ein Bild von den Arbeitsprozessen und Platzverhältnissen und nahm die Anforderungen an die neue Maschine auf. Die Einladung zu einer Testvorführung nach Wasbek nahm Lachmann gern an und überzeugte sich gemeinsam mit drei Mitarbeitern von Qualität und Leistungsspektrum der AHK H 30220. Die Altmaschine konnte Knuth über ein Netzwerk an einen Gebrauchthändler vermitteln und die Ausfallzeiten beim Maschinenwechsel kurzhalten.

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Schnelle und verlässliche Arbeitsprozesse

Mit der neuen CNC-Abkantpresse investierte Kopa sogar in eine Ausführung mit höherer Leistung, um auch für die Bearbeitung stärkerer Bleche gerüstet zu sein und auch zukünftig mit größeren, leistungsstärkeren Mitbewerbern technisch immer auf Augenhöhe zu bleiben. In einer eintägigen Schulung wurden Lachmanns Mitarbeiter in die Bedienung der neuen Maschine eingeführt. Wie er selbst vertrauen auch seine Kunden auf die Qualität eines alteingesessenen Familienunternehmens und die Einhaltung zugesagter Liefertermine. Wenn ein Fahrzeug kommt, muss es schnell gehen. Jedes Stahlblech für Aufbauten und Fahrzeug wird individuell gefertigt. Dank der von Knuth empfohlenen Steuerung Delem DA69T 3D und mit den entsprechenden Ober- und Unterwerkzeugen kann Kopa die Bleche auch mit einem Radius bearbeiten. „Unsere Arbeitsprozesse sind mit der neuen Abkantpresse deutlich schneller und verlässlicher“, freut sich Bernd Lachmann über mehr Planungssicherheit und kürzere Produktionszeiten.

Mehr Effizienz im Presswerk

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