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Fronius auf der Euroblech 2018

Datenmanagementsystem dokumentiert und analysiert den Schweißprozess

| Redakteur: Rebecca Vogt

Mit Weld-Cube hat Fronius ein Datenmanagementsystem entwickelt, das alle Informationen rund um den Schweißprozess dokumentiert und für Analysen aufbereitet. Intelligente Statistik- und Filterfunktionen sollen eine individuell angepasste Auswertung der Daten ermöglichen. Fronius zeigt die Lösung auf der Euroblech.

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Mit Weld-Cube hat Fronius ein Datenmanagementsystem entwickelt, das den Schweißprozess dokumentiert und analysiert.
Mit Weld-Cube hat Fronius ein Datenmanagementsystem entwickelt, das den Schweißprozess dokumentiert und analysiert.
(Bild: Fronius)

Als zentraler Bestandteil zahlreicher Wertschöpfungsketten spielt die Schweißtechnik in der Industrie 4.0 eine wichtige Rolle. In modernen Schweißsystemen werden Informationen über Strom, Spannung oder Drahtvorschub erfasst – ebenso Schweißgeschwindigkeit und -zeit sowie Lichtbogen- und Dynamikkorrektur oder Jobnummern. Mithilfe der so gewonnen Daten lassen sich Prozesse optimieren und Fehler vermeiden. Ein zentraler Aspekt ist außerdem die Integrationsfähigkeit der Schweißanlagen in eine zunehmend vernetzte und automatisierte Produktionsumgebung.

Vor diesem Hintergrund hat Fronius ein Dokumentations- und Datenanalysesystem entwickelt. Weld-Cube bereitet die wichtigsten Schweißinformationen auf und stellt sie dem Anwender zur Verfügung. Seit diesem Jahr ist das System auch als On-Premises-Variante – also als reine Software-Lösung – erhältlich.

Verknüpfung von bis zu 50 Stromquellen

Weld-Cube biete umfangreiche Funktionen und somit vielfältige Einsatzmöglichkeiten, heißt es. So lassen sich nach Angaben des Herstellers die Ist-Werte jeder Stromquelle pro Naht sowohl maschinenbezogen als auch übergreifend auf Bauteilebene dokumentieren. Diese können kontinuierlich überwacht und ausgewertet werden. Soll-Werte, wie zum Beispiel Jobdaten, lassen sich ebenfalls beobachten und werden vom System über die gesamte Lebensdauer eines Schweißgeräts erfasst. In Verbindung mit der Schweißgeräteplattform des Herstellers ist es zudem möglich, Jobs zentral zu erstellen, zu editieren und zu vergleichen.

Sämtliche Werte können aus dem Weld-Cube-System in verschiedene Dateiformate exportiert oder direkt ausgedruckt werden. Intelligente Statistik- und Filterfunktionen ermöglichen laut Fronius individuelle Analysen, die sich nach den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Nutzers richten. Auf einem persönlichen Dashboard können diese dann zusammengeführt werden.

Mit der Weld-Cube-Installation lassen sich per Netzwerk bis zu 50 Stromquellen verbinden. Die Ergebnisse kann der Anwender vom Computer oder mobil via Tablet und Smartphone abrufen. Weld-Cube unterstütze eine hochwertige Produktion und helfe dabei, Abläufe nachhaltig zu verbessern und Kosten messbar zu reduzieren, so Fronius.

Fronius auf der Euroblech: Halle 13 an Stand F174

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