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Norm DIN EN 1090

Denios lässt sich nach DIN EN 1090 zertifizieren

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Denios AG hat sich den Herausforderungen durch die neue Norm DIN EN 1090 gestellt. Seit 21. Juli sind die hauseigenen Stahl- und Aluminiumbauprodukte mit dem CE-Kennzeichen versehen, wie das Unternehmen mit Sitz in Bad Oeynhausen mitteilt.

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Gemäß den Vorschriften der neuen Norm DIN EN 1090 tragen Stahl- und Aluminiumbauprodukte von Denios jetzt das CE-Kennzeichen.
Gemäß den Vorschriften der neuen Norm DIN EN 1090 tragen Stahl- und Aluminiumbauprodukte von Denios jetzt das CE-Kennzeichen.
( Bild: Denios )

Dies ist laut Hersteller auch die wichtigste Änderung, die mit der neuen Norm DIN EN 1090 einhergeht. Ohne diese CE-Kennzeichnung dürften Tragekonstruktionen aus Stahl oder Aluminium nicht mehr auf dem europäischen Binnenmarkt verkauft werden. Auch die Auffangwannen seien mit einer Wandstärke von nun 5 mm robuster.

Bauwillige in der EU profitieren von genormten Produkten und Produktionsbedingungen, wie das Unternehmen erläutert. Nicht zuletzt sei ein landesunabhängiger Qualitätsstandard gegeben. Wenn man ein Gefahrstofflager oder ein Raumsystem für Technik und Sicherheit plane, sei dennoch einiges zu beachten. Der Lieferant müsse die vollständige Zertifizierung nach DIN EN 1090 vorweisen können. Die Anerkennung einzelner Teile genüge nicht. Hier sollte man sich eingehend informieren und die Angebote genau prüfen, sonst drohen empfindliche Fehlinvestitionen, wie Denios rät. Rechtliche Aspekte sollten ohnehin ein wesentlicher Bestandteil der Planung von Gefahrstofflagern sein.

Seit Juli 2014 gilt die dreiteilige Euronorm DIN 1090 (kurz DIN EN 1090) für alle Hersteller tragender Konstruktionen aus Stahl und Aluminium, wie es heißt. Die neue Norm löse die Vorgänger-Regelwerke DIN 18800-7 und DIN V 4113-3 ab. Die zuvor geltende gesetzliche Übergangszeit sei damit ebenfalls abgelaufen. Neben der Pflicht, Produkte mit einer CE-Kennzeichnung auszustatten, müssten Hersteller ihre Produkte nach EN 1090-1 und EN1090-2 oder -3 zertifizieren lassen, um ihre Produkte auf dem europäischen Markt verkaufen zu dürfen.

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