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1. Kongress „Automotive-Mittelfranken“

Der Aufschwung in der Zulieferindustrie lässt noch auf sich warten

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Automobilindustrie steht angesichts des aktuellen Wirtschaftsabschwungs und vor dem Hintergrund des Klimawandels vor großen Herausforderungen. Auf dem ersten Kongress „Automotive-Mittelfranken“ in Ansbach diskutierten Automobilhersteller, Zulieferer, strategische Partner und die Wissenschaft über Wege aus der Krise.

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Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von den bayerischen Metallarbeitgeberverbänden BayME – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V. und VBM – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.

Dr. Wolfram Anders, Regionalvorsitzender der BayME-/VBM-Region West-Mittelfranken, erläuterte in seiner Begrüßung, dass die Region mit mehr als 70 Unternehmen aus dem Automobil-Zulieferbereich ein bedeutendes technologisches Zentrum in Bayern darstelle. Darüber hinaus existiere mit der Hochschule Ansbach eine moderne Bildungseinrichtung, für die der Technologietransfer eine zentrale Rolle spiele. „Es bietet sich daher an, im Zentrum dieses Clusters eine Plattform zu etablieren, die die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Zulieferern und der Forschung weiter verbessert“, so Anders weiter.

Intensiver Austauch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft unerlässlich

Der intensive Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sei dabei von besonders großer Bedeutung. Vor allem kleinere und mittelgroße Unternehmen könnten in besonderem Maße von der Kooperation mit Hoch-schulen und wissenschaftlichen Einrichtungen profitieren und so ihre Innovati-onskraft und Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftskrise warnte Anders vor verfrühtem Optimismus. Auch wenn einige Konjunkturparameter jetzt wieder leicht nach oben zeigen würden, so dürfe nicht vergessen werden, dass diese sich immer noch auf historisch niedrigem Niveau befinden. So hätten die Auftragseingänge in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie im Juli noch immer um 22% unter dem Niveau des Vorjahres gelegen. „Ein echter, vor allem sich selbst tragender Aufschwung ist noch nicht in Sicht“, fasste Anders zusammen.

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