Trumpf auf der Lasys 2018

Der Laser wird digitaler, flexibler und vernetzbarer

| Redakteur: Peter Königsreuther

Chancen und Möglichkeiten zur digitalen Vernetzung und zur Integration von Lasersystemen in bestehende Produktionsprozesse sind ein Hauptaspekt des Lasys-Auftritts von Trumpf. Nicht zuletzt soll der Laserbearbeitungsprozess dafür quasi prädestiniert sein. Halle 4 am Stand C51.
Bildergalerie: 3 Bilder
Chancen und Möglichkeiten zur digitalen Vernetzung und zur Integration von Lasersystemen in bestehende Produktionsprozesse sind ein Hauptaspekt des Lasys-Auftritts von Trumpf. Nicht zuletzt soll der Laserbearbeitungsprozess dafür quasi prädestiniert sein. Halle 4 am Stand C51. (Bild: Trumpf)

Neue Konzepte von Trumpf sollen die Integration von Lasern in Produktionsprozesse erleichtern, die Integration von Strahlquellen und deren Peripherie in die Datenwelt der Smart Factory vereinfachen und Laserfertigungsprozesse fit für Industrie 4.0 machen. Halle 4, Stand C51.

Klaus Löffler, Geschäftsführer der Trumpf Lasertechnik zum Hintergrund des Lasys-Auftritts: „Kein anderes Werkzeug beherrscht so viele unterschiedliche Fertigungsverfahren. Und die Zahl an Maschinen- und Anlagenbauern, die die Lasertechnik integrieren, nimmt global stetig zu. Mit unseren Ideen wollen wir einen Baukasten unterschiedlicher Technologiemodule offerieren sowie die Zustands- und Prozessdaten bereitstellen und deren Visualisierung ermöglichen.“

Laseroptik und Sensor müssen harmonieren

Beim Laserprozess kommt es laut Trumpf auf das perfekte Zusammenspiel zwischen Strahlquelle und Bearbeitungsoptik an. Am einfachsten sei es, wenn die Lasersteuerung dabei beide optimal miteinander synchronisieren könne. Trumpf erklärt, dass Intelligente Bearbeitungsoptiken deshalb in ständigem Kontakt mit der Prozesssensorik und den Bahnführungssystemen stehen. Till Schneider, Leiter Produktmanagement der Trumpf Laser- und Systemtechnik erklärt: „Die jüngsten Entwicklungen in der Prozesssensorik haben der robotergeführten Remotebearbeitung einen zusätzlichen Schub gegeben. So positioniert das System nun Schweißungen mithilfe einer an der Optik angebundenen Kamera oder eines OCT-Sensors, überwacht den Prozess und regelt ihn in Echtzeit.“ Außerdem steuern moderne Scanneroptiken wie die samrt programmierbare Fokussieroptik (I-PFO) die Roboterbewegung und überlagern dabei ihre Auslenkung des Laserstrahls im dreidimensionalen Arbeitsraum flexibel und hochdynamisch, wie Schneider ausführt.

Taktzeitoptimierung durch Simulation

„Das ganze hört sich komplex an, ist aber tatsächlich sehr einfach programmierbar wegen eines integrierten Trumpf-Systems zwischen Laser und I-PFO-Optik.“ Bauteil, Optik und Roboter könnten per Software simuliert und die Taktzeit optimiert werden. Direkt in der Fertigung könne der komplette Prozess am Panel des Roboterherstellers umgesetzt und angepasst werden. Löffler ergänzt: „Darin steckt unsere Prozesserfahrung, mit der wir Integratoren auch bei der Programmierung, Anpassung oder Neuentwicklung geeigneter Optiken für spezielle Anwendungen unterstützen.“

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Ausklappen
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Ausklappen
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45328098 / Trennen & Verbinden)

DER BRANCHENNEWSLETTER Newsletter abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Whitepaper

Elektrische Antriebe

So sieht die Antriebstechnik der Zukunft aus

Wie sieht der elektrische Antrieb der Zukunft aus? Welche Entwicklungen im Hinblick auf Digitalisierung und Industrie 4.0 sind zu erwarten? Einen Überblick gibt das Dossier "Elektrische Antriebe" lesen

Technologietrends 2018

Die Top Technologietrends für 2018 in der Industrie - Teil 1

In den schnelllebigen Zeiten der Digitalisierung ist es häufig schwer, stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Lesen Sie jetzt, welche 8 Trends dieses Jahr im Fokus der Industrie stehen. lesen

Umfrage Industrie 4.0

Industrie 4.0 - Jetzt setzen wir die Zukunft um

Wo steht Deutschland aktuell beim Thema Industrie 4.0? Ist der Trend vorbei oder aktueller und relevanter denn je? Wie weit ist die Umsetzung in der deutschen Industrie vorangeschritten? lesen

News aus unserer Firmendatenbank

Heyman Manufacturing GmbH

Video: High Torque Blindnietschrauben sind die perfekte Alternative zu Schweißbolzen

High Torque Blindnietschrauben sind die perfekte Alternative zu Schweißbolzen √ Sie verfügen über ein sehr hohes Drehmoment und einen großen Klemmbereich

Precision Micro

Gute Nachfrage lässt Ätztechnikspezialisten weiter wachsen: Precision Micro steigert Umsatz um 25 %

Der britische Ätztechnikspezialist Precision Micro steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2016/2017 im Vergleich zum Vorjahr um 25 % auf nun insgesamt 15 Mio. ...