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Der Robo-Butler ist auf dem Vormarsch

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Im Klartext bedeuteten ausgereifte Architekturen aber auch, „dass sich die Unternehmen und Hersteller selbst stärker für branchenübergreifende Schnittstellen öffnen müssen“, betont Jähnichen. Der Experte rechnet binnen der nächsten ein bis zwei Jahre auf dem unübersichtlichen Terrain allerdings noch nicht mit spruchreifen Ergebnissen – sprich verbindlichen Standards. Denn die Vielzahl an technischen Möglichkeiten dürfte die Anwender auch weiterhin überfordern. Die Konzepte einzelner Hersteller für vernetzte AAL-Technologien sind aufgrund mangelnder Kompatibilität nur begrenzt nutzbar.

Alles wird vernetzt

Als ein weiteres technologisches Element könnte deshalb auch ein beim VDE in der Entwicklung befindlicher Heimnetzwerk-Standard für Haushaltsgeräte dienen, der über das Internetprotokoll den direkten Austausch von Daten zwischen Haushaltsgeräten und der Audio-, Video- und Informationstechnik ermöglichen soll. Die Norm IEC 62457 soll nach Vorstellung des VDE einerseits die technische Brücke zwischen den Kommunikationsnetzen für Audio- und Videogeräte, Personalcomputer, Mobiltelefone oder digitale Assistenten (PDA) bilden.

Sie soll aber auch als fehlendes Glied bei der Vernetzung von Haushaltsgeräten wie Kühlschränken oder Waschmaschinen fungieren. Der Verband setzt nun darauf, die eigene Norm für den Heimnetzwerk-Standard als Mustervorlage in eine europaweite Umsetzung einfließen zu lassen.

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