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Neue Doppelstauch-Stumpfschweißmaschine Deutsche Edelstahlwerke erweitern Drahtringproduktion

Redakteur: Jürgen Schreier

Die Deutschen Edelstahlwerke erweitern ihre Drahtringproduktion am Standort Hagen um eine Doppelstauch-Stumpfschweißmaschine des Typs SS 120 der Firma Strecker. Die Installierung der neuen Anlage ist für Juni 2014 geplant.

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Geschweißter, aber noch nicht entgrateter Draht.
Geschweißter, aber noch nicht entgrateter Draht.
(Bild: DEW)

Die neue Doppelstauch-Stumpfschweißmaschine ermöglicht es, Edelstahldraht mit einem Durchmesser zwischen 8 und 25 mm so zu verschweißen, dass eine qualitativ hochwertige und für die Weiterverarbeitung anwendungsgerechte Schweißnaht erzeugt werden kann.

Kunden können auch beliebige Zwischengewichte wählen

„Bisher haben wir unseren Kunden Drahtcoils mit einem Maximalgewicht von 1,2 t bei einem Außendurchmesser von 1300 mm angeboten. Mit der neuen SS 120 können wir auf Kundenwunsch das Stückgewicht auf bis zu 2,3 t erhöhen“, erläutert Peter Weyer, Vertriebsleiter für Walzdraht, Blankdraht und Federn aus Edelbaustahl.

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Die Kunden können auch beliebige Zwischengewichte wählen – ein entscheidender Vorteil des Schweißverfahrens gegenüber der herkömmlichen Herstellung von Walzdrahtcoils bis 2,3 t.

Mehr Gewicht, gleichbleibende Qualität

„Das Verfahren eignet sich für viele schweißbare Stahlqualitäten. Typische Werkstoffe für Kaltstauchanwendungen sind zum Beispiel Firmodur 7076 (32 CrB 4), Firmodur 5535 (23 MnB 4) und Firmodur 7034 (37 Cr 4)“, erläutert Thomas Straßburger, technischer Kundenberater am Standort Hagen. „Durch das Doppelhubschweißverfahren entsteht eine sehr gute Schweißqualität. Das kontrolliert erwärmte Material wird auf Formschluss zusammengestaucht und nahezu komplett aus der Schweißnaht herausgepresst“, so Straßburger. „Unsere Versuche haben gezeigt, dass nach der integrierten Glühbehandlung das homogene Grundgefüge bei einem umgelenkten Faserverlauf wieder vollständig vorhanden ist, Verunreinigungen in der Schweißzone wurden nicht festgestellt.“

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