Oberflächentechnik Deutsche Messe AG sortiert Turnus bei Oberflächentechnik-Messen neu

Redakteur: Stéphane Itasse

Im Markt der Oberflächentechnik-Messen steht ein Rhythmuswechsel an. Mit der Surface Technology in den ungeraden Jahren im Rahmen der Hannover-Messe und der O&S in Stuttgart in den geraden Jahren organisiert die Deutsche Messe AG jährlich abwechselnd zwei Veranstaltungen, die das gesamte Spektrum des Querschnittthemas Oberflächentechnik abbilden. In Zukunft wird es einen Turnuswechsel geben.

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Bekannte Messen, neuer Turnus: Aussteller und Besucher der Surface Technology auf der Hannover-Messe und der O&S in Stuttgart müssen sich umstellen.
Bekannte Messen, neuer Turnus: Aussteller und Besucher der Surface Technology auf der Hannover-Messe und der O&S in Stuttgart müssen sich umstellen.
(Bild: Deutsche Messe)

Um diesen zu vollziehen, wird die O&S in den Jahren 2016 und 2017 hintereinander stattfinden, während die Surface Technology 2015 und dann wieder 2018 Teil der Hannover-Messe sein wird, wie der Organisator mitteilt. „Mit den beiden Oberflächentechnik-Messen, die sich jährlich zwischen Hannover im Norden und Stuttgart im Süden abwechseln, sind wir optimal aufgestellt und bilden die Bedürfnisse des Marktes ab“, sagt Marc Siemering, Geschäftsbereichsleiter der Hannover-Messe bei der Deutschen Messe AG.

Termine von Surface Technology und Ligna werden entzerrt

Viele Unternehmen, etwa aus der Lackiertechnik, würden ihre Zielgruppe sowohl auf der Surface Technology als auch auf der Ligna, dem Branchentreff für die Holz verarbeitende Industrie, finden. Da die Termine für Surface Technology und Ligna beide in den ungeraden Jahren immer im April und im Mai liegen, reisten Aussteller und Besucher innerhalb weniger Wochen zwei Mal nach Hannover. Mit dem geplanten Turnuswechsel entspannt sich die Lage für die Unternehmen, begründet die Deutsche Messe AG den Wechsel.

„Wir als VDMA stehen hinter dem Konzept der Deutschen Messe AG für die Messeplätze Hannover und Stuttgart, auch wenn der Turnuswechsel von allen Beteiligten Flexibilität und Umdenken erfordert“, sagt laut Mitteilung der Messe auch Dr. Thomas Schräder, Geschäftsführer Allgemeine Lufttechnik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und Vorsitzender des Ausstellerbeirats der Surface Technology. Der Wechsel habe einen Sinn, weil er die bislang etwas unbefriedigende Terminsituation zwischen Surface Technology und Ligna für Teile der Ausstellerschaft in Hannover entzerre.

Christoph Matheis, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Oberflächentechnik (ZVO), sagt: „Wir als ZVO tragen die langfristige Strategie der Deutschen Messe mit. Für den Markt der Oberflächentechnik-Messen in Deutschland ergibt das Konzept Sinn.“

Turnuswechsel von Surface Technology und O&S beeinflusst auch Parts2clean

Der Turnuswechsel von Surface Technology und O&S soll auch Auswirkungen auf die Parts2clean haben, Messe für die industrielle Teile- und Oberflächenreinigung in Stuttgart und ebenfalls Teil des Veranstaltungs-Portfolios der Deutschen Messe AG. Sie ist eine jährliche Messe und findet 2014 erstmals parallel zur O&S auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Auf diese Weise würden Synergien zwischen den beiden Themenbereichen gehoben. Aufgrund des Turnuswechsels würden 2016 und 2017 in zwei aufeinanderfolgenden Jahren O&S und Parts2clean parallel veranstaltet.

„Mit der Surface Technology in Hannover erschließen unsere Kunden die globalen Märkte, mit der O&S und der parts2clean haben wir ein starkes Doppel für den europäischen Markt“, erläutert Siemering. „Das bedeutet, dass wir unseren Kunden aus unserem umfassenden Portfolio eine Menge attraktiver Angebote machen können, die ihnen sowohl die internationale Präsenz als auch Planungssicherheit über Jahre garantieren.“

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