VDW Technologiesymposium Deutsche Werkzeugmaschinenhersteller mit Rekordbeteiligung in St. Petersburg

Redakteur: Stéphane Itasse

Im März fand in St. Petersburg das VDW-Technologiesymposium statt, an dem sich 30 namenhafte deutsche Werkzeugmaschinenhersteller beteiligten. Der Verein deutscher Werkzeugmaschinenhersteller (VDW) organisierte gemeinsam mit der AHK Deutsch-Russische Auslandshandelskammer und dem Informationszentrum der Deutschen Wirtschaft in St. Petersburg das Symposium. Die Rekordbeteiligung deutscher Hersteller zeigt die Bedeutung des russischen Marktes.

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Rund 600 Experten aus der russischen Industrie informierten sich auf dem Symposium über die deutschen Werkzeugmaschinenhersteller.
Rund 600 Experten aus der russischen Industrie informierten sich auf dem Symposium über die deutschen Werkzeugmaschinenhersteller.
(Bild: VDW)

Zu der Veranstaltung unter dem Titel Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme aus Deutschland kamen rund 600 Experten aus der russischen Automobil- und Zulieferindustrie, dem Maschinenbau, der Energietechnik, der metallverarbeitenden Industrie sowie dem Schiff- und Fahrzeugbau. Durch den Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) steht die Modernisierung der Industrie weit oben auf der Agenda der russischen Regierung. Ökonomen sagen ein Wachstum der russischen Wirtschaft von 3,6% im laufenden und 4,1% im kommenden Jahr voraus. Die Industrieproduktion soll nach Schätzungen um 4,3% und 5,5% steigen. Mit einem Volumen von 1 Mrd. Euro steht der russische Werkezugmaschinenmarkt bereits unter den Top 10 der Welt und soll allein im laufenden Jahr um 9,5% steigen.

Der wichtigste Maschinenlieferant ist Deutschland, das ein Viertel aller russischen Werkzeugmaschinenimporte bestreitet. Im vergangenen Jahr entsprach das fast 480 Mio. Euro, womit Russland auf Platz drei der wichtigsten Märkte für die deutschen Hersteller steht.

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