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Trumpf Die gläserne Maschine

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Die meisten Blechbearbeitungsmaschinen können heute extrem schnell und produktiv arbeiten. Ob sie das aber in der eigenen Fertigung tatsächlich tun, wissen viele Blechbearbeiter nicht mit Sicherheit. Denn die Erhebung und Auswertung von Produktivitätskennzahlen ist meist ein manueller Prozess: unübersichtlich, aufwändig und zeitraubend. Trumpf liefert jetzt eine Lösung: das Performance Cockpit.

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Das Performance Cockpit von Trumpf zeigt die Kennzahlen laufender Produktionen auf jedem Endgerät.
Das Performance Cockpit von Trumpf zeigt die Kennzahlen laufender Produktionen auf jedem Endgerät.
(Bild: Trumpf)

Mit dem Performance Cockpit identifizieren Blechbearbeiter nach Unternehmensangaben auf einen Blick die Optimierungspotenziale in ihrer Fertigung. Der Werkzeugmaschinen- und Laserhersteller Trumpf bietet hierfür eine besonders innovative und web-basierte Lösung an. Dazu werden die Daten online für den Anwender aufbereitet, analysiert und schließlich auf dem individuell konfigurierten Dashboard dargestellt, heißt es weiter. So sind die wichtigsten Kennzahlen immer im Blick. Datenhoster ist dabei die Trumpf-Tochter Axoom. Die Daten werden in separierten und sicheren Umgebungen je Kunde nach neuesten Sicherheitsstandards gespeichert, heißt es weiter.

Da es sich um eine web-basierte Lösung handelt, ist es nach Unternehmensangaben möglich, das Performance Cockpit unabhängig vom Aufenthaltsort zu nutzen. Das heißt: Das Performance Cockpit läuft auf allen Geräten vom PC über das Tablet bis zum Smartphone – auch außerhalb des Unternehmensnetzwerks. Damit schaffe es optimale Transparenz bezüglich Maschinenproduktivität, verwendeter Materialien und Werkzeuge sowie produzierter Fertigungsprogramme.

Alle Informationen auf einen Blick

Der Blechbearbeiter sieht ortsunabhängig, wann beispielsweise die Maschine gelaufen ist, wann es Störungen oder gar Stillstände gab. Diese Kennzahlen für die Performance können für die Maschine allgemein, für einzelne Schichten oder über einen bestimmten Zeitverlauf analysiert werden. So erkennen Unternehmer schnell, ob Optimierungsmaßnahmen die Produktivität tatsächlich erhöht haben und an welchen Stellen sich weitere Verbesserungschancen verbergen.

Auch Informationen und Statistiken zum Materialeinsatz lassen sich über das Performance Cockpit ablesen: So zeigt es an, welches Material die jeweilige Maschine anteilig bearbeitet hat. Mit einem Klick informieren Kennzahlen über Art und Dicke des verbrauchten Materials – so wird die nächste Materialbestellung besser planbar. Darüber hinaus können Blechbearbeiter den Anteil des Verschnitts je Materialart einsehen und so die Effizienz ihrer Materialnutzung analysieren.

Auch die Werkzeugnutzung macht das Performance Cockpit transparent: Die Software stellt beispielsweise beim Stanzen die Anzahl der Hübe eines Stanzwerkzeugs in einem gewählten Zeitraum dar. So kann die Nutzung verfolgt und ein notwendiger Austausch des Werkzeugs geplant werden. Neben der Maschinenproduktivität und dem Materialverbrauch ermittelt das Performance Cockpit zudem, welche Fertigungsprogramme auf welcher Maschine gestartet wurden. So kann der Fertigungssteuerer kontrollieren, ob wirklich alle geplanten Programme gelaufen sind.

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