DVS Congress 2011 Die Hansestadt stand ganz im Zeichen der Schweißtechnik

Redakteur: Jürgen Schreier

Acht nationale und internationale Fachtagungen sowie Forschungscluster, die erstmalig stattfindende kongressbegleitende Fachausstellung DVS Expo und der DVS-Bundeswettbewerb „Jugend schweißt“: Das war der DVS Congress, der vom 26. bis 29. September 2011 in Hamburg stattfand.

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Nachwuchsschweißer beim 9. DVS-Bundeswettbewerb „Jugend schweißt“. (Bild: DVS)
Nachwuchsschweißer beim 9. DVS-Bundeswettbewerb „Jugend schweißt“. (Bild: DVS)

Das Großereignis des DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. und der Messe Essen GmbH in einigen Zahlen: 387 Fachvorträge warteten auf die Besucher des DVS Congress 2011. Der Großteil davon entfiel auf die International Thermal Spray Conference & Exposition (ITSC): 205 Präsentationen fanden im Rahmen dieser internationalen Tagung in englischer Sprache statt.

Die restlichen 182 Vorträge verteilten sich auf die deutschsprachigen Fachveranstaltungen: die „Große Schweißtechnische Tagung“, den „DVS-Studentenkongress“, die Tagungen „Schweißen im Schiffbau und Ingenieurbau“, „Unterwassertechnik“ und die „Roboter“ sowie die beiden Forschungscluster „Thermisches Spritzen“ und „Lichtbogenschweißen – Physik und Werkzeug“.

Besuchermagnet: Tauchschweißer führen Unterwasserschweißen live vor

Insgesamt 1800 Teilnehmer aus dem In- und Ausland kamen zum DVS Congress 2011. Dazu gesellten sich rund 1200 Besucher der DVS Expo, die ausschließlich für die kongressbegleitende Fachausstellung kamen. Täglich fanden rund 10 praktische Vorträge der Expo-Aussteller im ‚Industrieforum’ statt, das für die Ausstellungsbesucher frei zugänglich war.

154 Unternehmen aus 16 Nationen hatten auf rund 7000 m² Fläche ihre neuesten Produkte, Dienstleistungen und Technologien rund um das Fügen, Trennen und Beschichten ausgestellt. Organisiert wurde die DVS Expo und die Ausstellung zur International Thermal Spray Conference & Exposition (ITSC 2011) gemeinsam vom DVS und der Messe Essen.

Rund 20.000 l Wasser befanden sich im Tauchcontainer der Wittmann Tauchen GmbH & Co. KG. Das nasse Element war Aufenthaltsort zweier Tauchschweißer, die dem Fachpublikum abwechselnd neueste Techniken und Prüfverfahren im Unterwasserschweißen live vorführten.

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