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Schutzkleidung

Die passende Berufskleidung verbessert den Arbeitsschutz

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Analyse des Arbeitsplatzes geht der Auswahl der Schutzkleidung voraus

Bei der Auswahl der geeigneten Kleidung ist immer die genaue Analyse des Arbeitsplatzes und Einsatzzweckes erforderlich, damit der Träger optimal geschützt ist. Die Arbeit bei hohen Temperaturen, Flexarbeiten oder das Schweißen im andauernden Funkenflug erfordert eine Berufskleidung, deren Eigenschaften über die einer normalen Arbeitskleidung hinausreichen. Die EN ISO 11612 zertifiziert diese Kleidung allgemein mit besonderen Eigenschaften. Zusätzliche Schutzeigenschaften wie antistatische Funktion (EN 1149-5) oder der Schutz vor Störlichtbogen (EN 61482-1-2) bieten ein Plus an Sicherheit.

Hitze- und Flammschutz umfassen der Definition des Gefahrenbereiches nach die Bereiche Arbeiten mit Bunsenbrennern, Arbeit neben kleinen Feuerstellen, Arbeiten an Brennöfen und in Aluminium- und Eisengießereien sowie die Brandbekämpfung. Dieser Gefahrenbereich, der das Tragen einer entsprechenden Arbeitskleidung erfordert, ist nur eine Kategorie der Gefahrenbereiche.

Bildergalerie

Weitere sind zum Beispiel Gefahren durch mechanische Einwirkungen, durch das Erfasstwerden von beweglichen Maschinenteilen oder der Umgang mit spitzen, scharfen Gegenständen. Thermische Einwirkungen wie Kälte, Wärme oder der Umgang mit heißen beziehungsweise warmen Mineralien, sowie die Einwirkung elektrostatischer Aufladung und die Tätigkeit im Fahrzeugverkehr erfordern ebenfalls das Tragen von Schutzkleidung.

Signalfarben dienen als Schutz bei schlechten Lichtverhältnissen

Im letztgenannten Gefahrenbereich ist beispielsweise die Warnschutzkleidung gesetzlich vorgeschrieben. Bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen oder bei der Einwirkung von Scheinwerferbeleuchtung hat sich Kleidung in den Signalfarben Leuchtgelb und Warnorange bewährt, um Unfällen vorzubeugen (Bild 2 – siehe Bildergalerie). Hier sind besonders die Leistungsanforderungen an die Fluoreszenz und die Retroreflexion des Stoffes wichtig.

Die Entwicklung von Berufs- und Arbeitsschutzkleidung ist eine komplexe Aufgabe. Bedeutend dabei ist eine gleichbleibende Qualität, die mehrfach geprüft und im Anschluss zertifiziert wird. Prüf- und Zertifizierungssysteme für Textilien, zum Beispiel nach den gesetzlichen Richtlinien Reach, zeigen den Kunden, dass sie geprüfte Produkte kaufen. Die Ansprüche an Berufs- und Schutzkleidung wachsen, sowohl hinsichtlich der Funktion als auch der Erwartungen an das Design.

Die Palette reicht heute – je nach Kollektion und Einsatzzweck – von kurzen Shorts bei warmen Temperaturen, Kälteschutzjacken, modernen Bundhosen und -jacken, detailreichen Westen bis hin zu trendigen Shirts, Pullover und Hemden. Zudem ist entsprechendes Zubehör gefragt wie Mützen, Gürtel, Sicherheitsschuhe und Handschuhe. In erster Linie ist es jedoch wichtig, dass der Kunde, ganz auf seinen Bedarf abestimmt, die Berufskleidung wählen und zusammenstellen kann.

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