MicroStep Die Schnittqualität bei Fasenschnitten war mit ausschlaggebend

Autor / Redakteur: Melanie Söhnel / Dietmar Kuhn

Die BAU-Metall GmbH in Rostock ist bei international operierenden Baufirmen bekannt für schnelle, maßgenaue Unterstützung bei mittleren und großen Bauvorhaben. Zur Steigerung der Qualität und Flexibilität entschied man sich dort für eine Plasmaschneidanlage MasterCut Eco von MicroStep. Ausschlaggebend war die Schnittqualität und Kompaktheit der Anlage.

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Die sehr kompakte Plasmaschneidanlage von MicroStep ist mit Rotator für qualitativ beste Fasenschnitte ausgestattet.
Die sehr kompakte Plasmaschneidanlage von MicroStep ist mit Rotator für qualitativ beste Fasenschnitte ausgestattet.
(Bild: MicroStep)

Von der Schlosserei zum gefragten Partner beim Bau eindrucksvoller Projekte. Die BAU-Metall GmbH hat seit ihrer Gründung 1990 eine rasante Entwicklung durchlaufen. Das heute 45 Mitarbeiter zählende renommierte Unternehmen zeigte und zeigt sich unter andere mitverantwortlich beim Bau der Hamburger Elbphilharmonie, dem Berliner Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof), dem City-Tunnel in Leipzig und dem Marco-Polo-Tower in Hamburg. Internationale Baugrößen wie Strabag, Hochtief oder Züblin vertrauen auf die Dienste des Unternehmens, dessen Leistungsspektrum den schweren Stahlbau sowie die Bauschlosserei mit einschließen. Tragkonstruktionen, Treppen, Blecharbeiten oder Fenster und Fassaden werden nach individuellen Wünschen konzipiert und hergestellt. „Wir verarbeiten vorwiegend Baustahl und Edelstahl“, sagt Geschäftsführer Dipl.-Ing. Andreas Wegner. „Die Leistungen sind gefragt, die Auftragslage ist sehr gut.“

Um die anfallenden Sonderlösungen zeitgemäßer bearbeiten zu können, machte sich die BAU-Metall GmbH vor mehr als einem Jahr auf die Suche nach einer Schneidanlage. „Wir wollten eine Anlage vorwiegend für den Eigenbedarf, um die Liefergeschwindigkeit und die Qualität zu steigern, um einfach flexibler zu werden“, blickt Wegner zurück. Davor kaufte man die Teile zu. Anfangs sollte es eine Brennschneidanlage werden. Nach ausführlichen Recherchen habe man sich für eine Schneidlösung zum Plasmaschneiden entschieden. „Die Qualität beim Plasma ist mittlerweile beeindruckend, das war vor fünf Jahren noch anders“, meint Wegner.

So ließen sich Wegner und sein Team beraten und von mehreren renommierten Herstellern Angebote unterbreiten. Bei MicroStep gefiel sofort das kompakte Plasmaschneidsystem MasterCut Eco. Als das Schneidsystem auf der Messe Euroblech mit der neuen Option eines Rotators für Fasenschnitte vorgeführt wurde, nutzte Wegner die Gelegenheit und begutachtete in Hannover neben dem MicroStep-Modell auch die Baureihen und Ergebnisse anderer Hersteller. „Wir schauten uns vor allem die Schnittqualitäten der Schneidanlagen an. Kein Hersteller konnte unserer Meinung nach mit MicroStep mithalten, die Schnittqualität war im Vergleich mit Abstand die beste“, konstatiert der Geschäftsführer. Zudem gefiel ihm die Kompaktheit der Anlage besonders.

Ein wichtiger Punkt war schließlich die Möglichkeit zum Fasenschneiden für die Schweißnahtvorbereitung. Als DIN EN 1090 zertifizierter Betrieb sollte es eine Schneidmaschine sein, mit der die Normen und Anforderungen erfüllt werden können und zwar ohne Nachbearbeitung. Dies ist mit dem MicroStep MasterCut Eco Rotator möglich. „Mir fiel auf, dass MicroStep einen leichten und trotzdem stabilen Rotator hat. Das ist in meinen Augen der große Vorteil von MicroStep. Bei den anderen waren das alles sehr massive Teile, die beim Schneiden natürlich erst abgebremst und wieder angetrieben werden müssen“, meint Wegner.

Eine Plasmaschneidanlage die sich schnell refinanziert

Seit Mitte April ist die CNC-Schneidmaschine nun in Betrieb, auf der 4000 × 2000 mm großen Bearbeitungsfläche wird im Einschichtbetrieb gearbeitet. Allein durch den Eigenbedarf werde sich die Plasmaschneidanlage schnell refinanzieren. Eine Laserschneidanlage zog Wegner angesichts der zu schneidenden Materialstärken und der resultierenden Kosten nicht in Betracht. Er meint dazu „Bei dicken Blechen um die 10 mm ist bei der Genauigkeit zwischen Plasma und Laser kein Unterschied. Wir schneiden meistens zwischen 10 und 20 mm. Wir haben jetzt eine Anlage genau nach unseren Anforderungen.“

Blickt Wegner auf die Zeit der Entscheidungsfindung und dem nun seit mehreren Wochen laufenden Betrieb zurück, freuen sich er und seine Mitarbeiter über den neuesten Zugang im Maschinenpark. Auch weil alles problemlos ablief. „Bei der Montage und bei den Vorbereitungen lief alles reibungslos. Mit der Betreuung durch MicroStep bin ich, sehr zufrieden. Bei der Unterstützung und Beratung lief alles perfekt, man hatte jederzeit ein offenes Ohr für unsere Anliegen.“

Die kompakte Plasmaschneidanlage MasterCut Eco ist ein System, das von MicroStep für ein effizientes Plasmaschneiden konzipiert wurde. Die CNC-Maschine steht in fünf frei wählbaren Formaten zur Verfügung, die BAU-Metall GmbH entschied sich für eine Bearbeitungsfläche in der Größe 4000 × 2000 mm. Der energiesparende CNC-Brennschneidtisch mit hoher Absaugleistung hält Belastungen bis 100 mm Materialstärke stand. Angeschlossen ist die Sektionsabsaugung an die TEKA-Filteranlage Eco75 mit 11 kW. Zudem wurde der Funkenvorabscheider TK-FVS 7000 bis 12000 von TEKA vor die Absauganlage geschaltet.

Die BAU-Metall GmbH ist das erste Unternehmen in Deutschland, bei dem die MasterCut Eco mit dem neuen Rotator im Betrieb ist. Ein Schneidsystem zur Schweißnahtvorbereitung muss dabei eine Reihe von Kriterien erfüllen, um serienmäßig präzise und maßhaltige Fasen schneiden zu können. Der MicroStep MasterCut Eco Rotator der BAU-Metall GmbH ermöglicht Fasenschnitte bis 50 °. Als Plasmaquelle dient eine HiFocus 280i neo von Kjellberg mit automatischer Gaskonsole sowie ContourCut Speed-Technologie. Ein Modul ermöglicht Körnen und Markieren über die Plasmaanlage.

Mit dem Programmiersystem AsperWin Basic lassen sich einfach und schnell NC-Programme erstellen. Durch das integrierte Ferndiagnosemodul RemoteDiagnostics wird ein Fernwartungszugriff ermöglicht, der im Supportfall eine schnelle Wiederaufnahme des Betriebs ermöglicht.

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