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Die Steuerungstechnik hilft lahmen Umformpressen wieder auf die Sprünge

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Die Basis dafür bilden leistungsfähige Module mit offener, durchgängiger Steuerungs- und Antriebstechnik. Vorgetestet im Werk ermöglichen sie einen raschen Aufbau am Standort. Sie senken das Investitionsvolumen: Der Anwender bekommt eine individuell zugeschnittene Lösung aus bereits vorentwickelten und darum kostengünstigen und praxisbewährten Modulen. Kurz: Solide, aber insgesamt flexibel. „Zuerst finden wir heraus, was dem Kunden die Sicherheit gibt, seine Produktivitätsziele, die nötige Flexibilität und Verfügbarkeit zu erreichen. Dazu stellen wir dann die passenden Lösungen zusammen“, erläutert Entwicklungsleiter Davide Tozzo. „Größten Wert legen wir dabei auf Sicherheit, denn die Umformtechnik ist ein gefährlicher Prozess. Zum Beispiel muss die Anlage äußert einfach und sicher zu bedienen sein, weil die Mitarbeiter in Umformbranchen meist nur die nötigste Qualifikation mitbringen und weil viele Nachtschichten gefahren werden.“

Ausrüstung aus einer Hand

Um diesen Anforderungen stets zuverlässig zu entsprechen, ist Innovation bei Norda seit jeher ein stetiger, niemals sprunghafter Prozess – für den das Unternehmen bevorzugt das Motion-Control-System Simotion von Siemens nutzt: „Wir beziehen die komplette Steuerungs- und Antriebstechnik von Siemens, das hat stark mit der Forderung nach einfachen und soliden Systemen zu tun. Mit einem Full Siemens Package können wir unseren Kunden sowohl technisch durchgängige als auch technologisch konsequente Lösungen anbieten“, so Tozzo. Die durchgängige Ausrüstung aus einer Hand vereinfacht Engineering, Inbetriebnahme, Wartung und Service; sie bietet zudem eine langfristig und weltweit gesicherte Versorgung mit Ersatzkomponenten. Und gleichgültig, wo auf der Welt der Endanwender produziert: Er kann bei Bedarf auf einen regional verfügbaren Service zurückgreifen.

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Seit 2005 setzt das Unternehmen Simotion für die Bewegungsführung von Transfers, Feedern, Abstaplern und ähnlichem Equipment ein. Das industriell bewährte Motion-Control-System hat sich in dieser Zeit als wichtiger Zugang zu Leistungssteigerungen und Funktionsverbesserungen erwiesen – und es ist nun auch die Basis für den Schritt vom typischen Zehn-Achs-Transfer zu höheren Achszahlen. Als neuer Standard gelten 12 Achsen, selbst 14-achsige Transfers hat das Unternehmen bereits realisiert.

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