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Die Steuerungstechnik hilft lahmen Umformpressen wieder auf die Sprünge

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Einer der Gründe für den Zuwachs bei der Achsanzahl ist schlicht, dass es heute sehr viel einfacher ist, Motoren und elektronische Achsen zur Bewegungsführung zu nutzen, als komplexe Mechaniken zu bauen. Weit wichtiger jedoch: Elektronisch synchronisierte Achsen ermöglichen die einfache Anpassung der Transferbewegungen an den aktuellen Job. Und dabei gilt: mehr Achsen – mehr Freiheitsgrade.

Zuverlässiger Materialtransport ist gewährleistet

So bewirken zusätzliche Transferachsen ein präziseres Material- und Teile-Handling. Sie bieten mehr Möglichkeiten, die Massenbewegungen in der Presse zu minimieren und den Raum zwischen Ständern besser zu nutzen. „Im Neugeschäft berücksichtigen wir mit 12- und mehrachsigen Transfers den zunehmenden Marktanteil der Servo-Pressen“, erläutert der Entwicklungsleiter. „Mit den zusätzlichen Achsen können wir die Transferbewegung so gestalten, dass auch bei den hohen Taktzahlen der Servo-Pressen ein zuverlässiger Materialtransport gewährleistet ist – und zwar ohne dass der Aufwand für das Tooling übermäßig ansteigt. Bei Retrofit-Projekten erweitern die zusätzlichen Achsen bei Bedarf den Spielraum, die Produktivität der vorhandenen Anlage wieder auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen.“

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Das offene Automatisierungssystem Simotion erlaubt sowohl die Integration von Nordas beliebter hauseigener Bedienoberfläche als auch die einfache Integration der Pressenautomation in die Liniensteuerung und in die IT-Welt der Anwender. Als Teil der AP&T-Gruppe bedient das Unternehmen alle Märkte außerhalb der USA und findet darum als Pressen- und Prozessteuerung sehr häufig Siemens-Systeme vor. Norda hat die Systemprogramme seiner Transfers, Manipulatoren oder Entstapler darum so konzipiert, das sie einerseits direkt mit der Siemens-Pressensteuerung Simopress kommunizieren können, andererseits aber auch offen sind für andere Pressensteuerungen. „Schließlich stellen wir wahrscheinlich mehr Transfers her als alle unsere direkten Wettbewerber zusammen. Wir brauchen darum eine für viele Pressenhersteller geeignete Lösung“, gibt Tozzo zu bedenken. „Die Fähigkeit, mithilfe der Simotion-Basisfunktionen einfach und schnell eigene und kundenspezifische Softwarelösungen zu entwickeln, hat sich als eine Grundlage unserer Wettbewerbsfähigkeit herausgestellt. So können wir die Anwender auch bei aktuellen Trends wie dem sparsamen Materialeinsatz oder der Verwendung neuer Materialien effektiv unterstützen.“

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