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Schleifen

Direktantriebe sorgen für Tempo und Genauigkeit beim Rundschleifen

Rund fünf Jahre Zeit nahm sich Studer für die Entwicklung der neuen Rundschleifmaschinen-Generation S 41 (Bild 1), die die S 40 ab sofort ersetzt. Die Maschine schleift laut Studer mit wesentlich höherer Präzision und gleichzeitig erheblich größerer Zerspanungsleistung.

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Bild 3: Angetrieben durch einen Direktantrieb schwenkt der Revolver-Schleifspindelstock der S 41 etwa drei Mal schneller um die B-Achse als beim Vorgängermodell und sorgt für eine Positionierstreubreite < 1" der jeweils neu zum Eingriff kommenden Schleifscheibenposition. (Bild: Studer)
Bild 3: Angetrieben durch einen Direktantrieb schwenkt der Revolver-Schleifspindelstock der S 41 etwa drei Mal schneller um die B-Achse als beim Vorgängermodell und sorgt für eine Positionierstreubreite < 1" der jeweils neu zum Eingriff kommenden Schleifscheibenposition. (Bild: Studer)

Die Vorgängermaschine S 40 wurde zwar seit ihrer Markteinführung vor 20 Jahren laufend weiterentwickelt, aber weil der Trend zu noch höheren Anforderungen weiterhin anhält, überarbeiteten die Entwickler der S41 das Maschinenkonzept von Grund auf neu.

Maschinenbett aus Granitan ist massiver und steifer ausgelegt

Zu den herausragenden Merkmalen der S41 gehört zum Beispiel das wesentlich massivere und steifere, thermostabilere Maschinenbett aus Granitan S103 (Bild 2). Die Rezeptur dieses Mineralgusses ist auf optimale Schleif-Betriebsbedingungen ausgelegt, so Studer. Damit bietet das Maschinenbett dem integrierten Führungssystem eine stabile Basis für die Aufnahme der hohen Kräfte, die beim Schleifen mit großen Zerspanungsleistungen auftreten.

Höhere Thermostabilität des Maschinenbetts

Das Maschinenbett ist um einiges massiver gestaltet als bei der Vorgängermaschine. Durch sein günstiges thermisches Verhalten gleicht das Maschinenbett kurzfristige Temperaturschwankungen weitgehend aus – die Maschine arbeitet also auch bei wechselnden Tagestemperaturen mit gleichbleibend hoher Präzision.

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