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Lasersensoren Doppelblechkontrolle mit lückenloser Überwachung

| Redakteur: Reinhold Schäfer

Eine neuartige Doppelblechkontrolle mit entsprechend angepassten Lasersensoren ermöglicht eine lückenlose Überwachung. Die Doppelbleche können wartungsfrei mit maximaler Prozesssicherheit überwacht werden. Aufgrund der Lasermesstechnik ist das System für alle opaken Materialien mit einer Einfachblech-/Bogendicke von 0,3 bis 15 mm geeignet.

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Bei dieser Doppelblecherkennung messen Lasersensoren die Blech-/Bogendicke.
Bei dieser Doppelblecherkennung messen Lasersensoren die Blech-/Bogendicke.
(Bild: Roland Electronic)

Bei der Doppelblechkontrolle mit der klassischen Messung per Lasersensoren war bisher keine lückenlose Überwachung des Messsystems möglich. Eine neuartige Doppelblechkontrolle, die technisch auch auf der Messung mit Lasersensoren nach dem Prinzip der Triangulation arbeitet, wurde nun entsprechend angepasst. Die Lasersensoren sind von dem Unternehmen Roland Electronic so verändert worden, dass erstmalig eine lückenlose Überwachung des Messsystems möglich ist.

Laserstrahl und Ausrichtung werden zur Doppelblechkontrolle stets überwacht

Dazu war es erforderlich, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu entwickeln, mit deren Hilfe der Laserstrahl selbst wie auch dessen Ausrichtung stets kontrollierbar ist. Die Lösung besteht aus einem integrierten Fotoempfänger, mit dem das Laserlicht empfangen wird, ohne den Strahl zu stören. Der große Vorteil dabei: Die Doppelbleche können wartungsfrei mit maximaler Prozesssicherheit überwacht werden.

Aufgrund der Lasermesstechnik ist das System für alle opaken Materialien mit einer Einfachblech-/Bogendicke von 0,3 bis 15 mm geeignet. Dabei ist es unerheblich, ob das Material bei der Messung stillsteht oder transportiert wird. Ein Sensorsystem Laas 40+ beinhaltet zwei Laserabstandssensoren LAS 40 und LAS 40+, die mit einem Montagekit einfach und ohne das übliche zeitaufwendige Ausrichten der Laserstrahlen montiert werden. Der Laserabstandsensor LAS 40+ verfügt über ein Fotoelement zur Überwachung der Laserfunktion. Damit kann nach Aussage des Herstellers eine überragende Prozesssicherheit erreicht werden, weil eine Verschmutzung oder Fehlausrichtung des Lasers sicher erkannt werde.

Unterer Sensor zur Doppelblechkontrolle wird automatisiert gereinigt

Noch höhere Sicherheit biete das Laars 40+, das zusätzlich mit einem Lasersensor LRS 40 bestückt ist. Damit kann der Montageabstand der beiden Messsensoren kontrolliert werden. Gerade bei weit auslegenden Anlagenbauteilen sei dies sinnvoll, weil thermisch oder mechanisch bedingte Abstandsabweichungen der Stahlbauteile nicht immer vermeidbar seien.

Beide Sensorsysteme verfügen über einen Luftanschluss, mit dem der unten sitzende Sensor automatisiert mit trockener und ölfreier Luft gereinigt werden kann. An das zugehörige Auswertegerät L20 können beide Sensorsysteme angeschlossen werden. Der integrierte Echtzeitrechner ermittelt und überwacht die Materialdicke; zudem kann er diese über den Feldbus ausgeben.

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