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Gießerei-Institut

Druckgegossene Metallhybride auf dem Weg zur Serienanwendung

| Redakteur: Frauke Finus

In nunmehr drei konsekutiven Forschungsprojekten wirkt das Gießerei-Institut aktiv an der Entwicklung hybrider Karosserie-Leichtbaustrukturen in Vario-Struct-Bauweise mit. Im Laufe der gemeinsamen Forschung mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft wurde 2009 bereits ein seriennaher Prototyp in Gestalt eines Dachquerträgers vorgestellt.

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Multifunktionales Bauteilkonzept zur Untersuchung druckgegossener Hybridstrukturen.
Multifunktionales Bauteilkonzept zur Untersuchung druckgegossener Hybridstrukturen.
(Bild: RWTH Aachen)

Im Rahmen des aktuellen Projekts Hybridmetall, welches zwischen 2011 und 2014 mit NRW-Landesmitteln der Förderlinie Automotive und Produktion durchgeführt wurde, konnten dem komplexen Gesamtziel „Serienreife der neuen Technologie“ weitere entscheidende Puzzlestücke hinzugefügt werden. Am Gießerei-Institut wurden dazu mithilfe eines neuen Demonstratorkonzepts hybridspezifische Besonderheiten im Gießprozess, wie etwa das Füllverhalten in Anwesenheit eines Blecheinlegers oder stoffliche Interaktionen an der Grenzfläche, eingehend untersucht.

Des Weiteren wurde die simultative Abbildung der gesamten Fertigungskette erreicht, was sowohl leistungs- als auch prozessseitig deutlich präzisere Prognosen bezüglich des Verhaltens der Hybridstrukturen ermöglicht.

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