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Heißkanaltechnik

Dübelspezialist setzt auf patentierte Heißkanalsysteme

| Redakteur: Peter Königsreuther

Fischer ist ein international agierendes Unternehmen und unterhält einen eigenen Werkzeug- und Formenbau für seine Produkte. Zur Herstellung seiner ausgezeichneten Dübelserie Duopower vertraut Fischer auf Heißkanäle, die für eine gleichmäßige Kavitätenfüllung sorgen. Das steckt dahinter...

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Fischer ist bekannt für seine Verbindungstechnik, wie etwa durch den Dübel Duopower (Bild) oder die pfiffig konzipierten Lernsysteme des Fischertechnik-Sortiments. In Horb am Neckar tüftelt man bei Fischer aber auch komplexe Spritzgießwerkzeuge zur Herstellung der diversen Kunststoffkomponenten aus. Fischer hat für das Heißkanalkonzept im Duopower-Werkzeug auf die Brazed-Heater-Technik von Mold-Masters gesetzt.
Fischer ist bekannt für seine Verbindungstechnik, wie etwa durch den Dübel Duopower (Bild) oder die pfiffig konzipierten Lernsysteme des Fischertechnik-Sortiments. In Horb am Neckar tüftelt man bei Fischer aber auch komplexe Spritzgießwerkzeuge zur Herstellung der diversen Kunststoffkomponenten aus. Fischer hat für das Heißkanalkonzept im Duopower-Werkzeug auf die Brazed-Heater-Technik von Mold-Masters gesetzt.
( Bild: Fischer )

Rund um den Globus arbeiten rund 5000 Mitarbeiter(innen) in 47 Landesgesellschaften mit dem Ziel, den Fischerwerke-Kunden stets neue, praxisorientierte Produkte an die Hand zu geben, mit denen die neuesten Aufgaben lösbar sind. Am Stammsitz von Fischer automotive systems in Horb am Neckar ist auch der eigene Werkzeug- und Formenbau ansässig.

Werkzeugkonzept mit Herausforderungen

Er, heißt es, ist nicht nur als interner Werkzeugbau tätig und unterstützt dabei die verschiedenen Bereiche des Unternehmens, sondern er ist seit vier Jahren auch als externes Unternehmen mit Spritzwerkzeugen für Thermoplaste, Duromere sowie Stanzwerkzeuge und Turn-Key-Systeme erfolgreich, wie Fischer anmerkt. Im Rahmen dessen erstellte der Fischer-Werkzeugbau auch das Werkzeug, das zur Herstellung des mehrfach ausgezeichneten Fischer-Duopower benötigt wird. Die größten Herausforderungen stellte außer der hohen Qualitätsanforderung des Duopower-Dübels an sich, die konstruktive Werkzeugumsetzung dar, die als 2-K-System konzipiert ist sowie die geforderte Präzision der Bauteile und die Anforderung der beiden Komponenten an das Heißkanalsystem.

Der flexible Könner unter den Standarddübeln

Der Fischer-Duopower gehört genauer gesagt zum Portfolio der hochwertigen Befestigungslösungen. Der Zweikomponentendübel verspreizt sich beim Platzieren in Beton und Vollbaustein, klappt sich beim Einsatz in Lochbausteinen und in Plattenbaustoffen aber auf, um eine feste Verbindung herzustellen, erläutert Fischer. Diese Eigenschaften sollen den Duopower zum vielseitigen Könner unter den Standarddübeln machen und den Anwendern eine ganz neue Leistungsklasse bei der Befestigung offerieren. Der Fischer-Werkzeugbau konstruierte und baute das mit vielen Kavitäten versehene Mehrkomponentenwerkzeug, eine Werkzeugtype, welche die Spezialisten besonders gut beherrschen, wie es heißt. Im späteren Produktionsprozess muss das Spritzgießen, bezogen auf die Materialverarbeitung, außerdem besonders prozesssicher arbeiten, betont Fischer. Schlüsselelemente, um das zu erreichen sind, dass alle Werkzeugkomponenten exakt aufeinander abgestimmt sind und mit dem verwendeten Heißkanalsystem harmonieren.

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