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Glasbearbeitung per Laser Durch produktiven Laserschnitt zum günstigeren Weinglas

| Autor / Redakteur: Katharina Manok / Peter Königsreuther

Die sogenannte Glaskappe bei Gläsern muss entfernt werden. Neuerdings erledigt das ein Ultrakurzpulslaser in Kombination mit dem Smartcleave-Prozesses von Coherent. Warum? Das erfahren sie hier...

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Die iprotec (Innovative Process Technology) GmbH, ein Unternehmen, das Systeme zur Herstellung von Trinkgläsern entwickelt und fertigt, hat jetzt eines der modernsten verfügbaren Laserverfahren zur Entfernung der prozessbedingten Glaskappe bei solchen Gläsern entwickelt, heißt es. Mit dabei ist der Coherent-Laser Hyperrapid NX – hier beim Filamentschneiden eines Weinglases.
Die iprotec (Innovative Process Technology) GmbH, ein Unternehmen, das Systeme zur Herstellung von Trinkgläsern entwickelt und fertigt, hat jetzt eines der modernsten verfügbaren Laserverfahren zur Entfernung der prozessbedingten Glaskappe bei solchen Gläsern entwickelt, heißt es. Mit dabei ist der Coherent-Laser Hyperrapid NX – hier beim Filamentschneiden eines Weinglases.
(Bild: Coherent)

Weingläser werden seit Jahrtausenden verwendet und kaum jemand würde sie als "Hightech"-Produkte bezeichnen. Die iprotec GmbH (Innovative Process Technology), ein Unternehmen, das Produktionsanlagen zur Herstellung von Trinkgläsern entwickelt und fertigt, hat nun eines der modernsten verfügbaren Laserverfahren zur Entfernung der prozessbedingt unumgänglichen Glaskappe entwickelt. Dabei wird das Glas per Ultrakurzpuls-Lase (UKP) und Smarcleave-Prozesses von Coherent geschnitten, was zu hervorragenden Ergebnissen, reduzierten Kosten und einer umweltfreundlicheren Fertigung führt. Jetzt bietet iprotec das Ganze auch in automatisierten Systemen an.

Dabei ist iprotec das einzige Unternehmen, dessen Maschinen alle Schritte des Produktionsprozesses von Hohlgläsern (Speisen, Pressen, Blasformen, Verschmelzen, Trennen, Mundrandfeuerpolieren, Prüfen, Lasermarkieren, Verpacken et cetera) abdecken. Darüber hinaus beliefert es die Automobilindustrie etwa mit Montage-, Klebe-, Prüf- und Schweißsystemen und fertigt eine Vielzahl spezialisierter Produktionsanlagen nach spezifischen Kundenanforderungen. Eigene Design-, Beschaffungs-, Elektro-, Fertigungs- und Montageabteilungen sorgen für hohe Flexibilität und perfekten Kundenservice.

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Die üblichen Schritte der Weinglasherstellung

Wie geht das alles vor sich? Nun, ein Tropfen geschmolzenen Glases wird zunächst in eine Form appliziert. Dann wird Luft in den Tropfen geblasen, damit er sich ausdehnen und die Form ausfüllen kann. Das Glas kühlt in der hohlen Form ab, wobei produktionsbedingt eine "Glaskappe" (das sogenannte Überglas) entsteht. Diese Kappe wird in den späteren Produktionsschritten zum Halten und Handhaben des Glases benötigt – beispielsweise um Glasstiel oder -boden zu befestigen – und erst danach entfernt. Die Kante, die durch das Entfernen der Kappe entsteht, bildet letztlich den Trinkrand des fertigen Glases, an dem die Lippen ansetzen, und darf deshalb keine scharfen Ränder mehr aufweisen.

So sehen die 10 Hauptschritte der Weinglasherstellung aus: 1. Bereitstellen und Vorformen des geschmolzenen Glastropfens, 2. Einlegen in die Maschine, 3. Aufblasen (durch eine gezielte Luftzuführung füllt das Glas die Form), 4. Entnehmen des Glases aus der Maschine. 5. Zuführen des geschmolzenen Glastropfens für Stiel und Bodenplatte, 6. Pressen des Stiels und der Bodenplattel, 7. Entnehmen aus der Maschine, 8. Schneiden des Glases, 9. Mundrandfeuerpoliere, 10. Fertiges Glas.
So sehen die 10 Hauptschritte der Weinglasherstellung aus: 1. Bereitstellen und Vorformen des geschmolzenen Glastropfens, 2. Einlegen in die Maschine, 3. Aufblasen (durch eine gezielte Luftzuführung füllt das Glas die Form), 4. Entnehmen des Glases aus der Maschine. 5. Zuführen des geschmolzenen Glastropfens für Stiel und Bodenplatte, 6. Pressen des Stiels und der Bodenplattel, 7. Entnehmen aus der Maschine, 8. Schneiden des Glases, 9. Mundrandfeuerpoliere, 10. Fertiges Glas.
(Bild: Coherent)

Zwei Arten der konventionellen Überglasentfernung

Die konventionell eingesetzten Technologien zum Entfernen des Überglases lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen – die eine betrifft das Entfernen des Deckels bei heißen, die andere bei kalten Gläsern. Die Kappe kann also durch Erwärmen des Glases oder respektive durch Anritzen des Mundrandes durch einen Thermoschock abgetrennt werden. Bei letzterer Methode wird die Kappe noch mechanisch entfernt, wozu ein Luftstoß oder ein mechanischer Impuls ausreichen. Neuerdings hat der CO2-Laser die bisher verwendete Flamme zum Erwärmen des Glases abgelöst. Doch: ein weiterer Schritt zum physischen Entfernen der Kappe ist bei dieser Methode ebenfalls erforderlich.

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