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Trumpf Scanner Echtzeit-Laserremoteschweißen durch Smarte Scanneroptik erreichbar

| Redakteur: Peter Königsreuther

Das Laserremoteschweißen gehört vor allem beim Fügen von komplex konturierten Blechteilen, wie sie in der Automobilindustrie vorkommen, zu einer der wichtigsten Fertigungsmethoden. Was passiert, wenn der dazu benötigte Scanner mit dem Roboter „reden“ kann, zeigt das neueste System von Trumpf.

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Neue Generation programmierbarer Fokussieroptik von Trumpf startet eigenständig die Remotebearbeitungsprozesse. Die intelligente Scanneroptik I-PFO ermögliche die effiziente Produktionsprozesse „On-The-Fly“. Denn die Scanneroptik kennt ihre Position im Arbeitsraum der Roboterzelle, wie es heißt.
Neue Generation programmierbarer Fokussieroptik von Trumpf startet eigenständig die Remotebearbeitungsprozesse. Die intelligente Scanneroptik I-PFO ermögliche die effiziente Produktionsprozesse „On-The-Fly“. Denn die Scanneroptik kennt ihre Position im Arbeitsraum der Roboterzelle, wie es heißt.
(Bild: Trumpf)

Der Laserspezialist Trumpf hat der neuesten Generation seiner programmierbaren Fokussieroptiken (PFO) ein cleveres Update verpasst, wie es heißt. Dieses System wird I-PFO genannt und sei eine sogenannte intelligente Scanneroptik. Sie führt, erklärt Trumpf, nicht nur stur ihren programmierten Ablauf durch, sondern „spricht“ und kommuniziert ständig und in Echtzeit mit ihrem wichtigsten Partner bei der Remotebearbeitung „On-The-Fly“ – dem Industrieroboter. Dieser übermittelt kontinuierlich seine Positions- und Bewegungsdaten an die I-PFO. So kenne die Scanneroptik ihre eigene Position im Arbeitsraum der Roboterzelle und wisse genau, wo sie am Werkstück schweißen, markieren, strukturieren oder abtragen müsse.

Drei Spiegel für drei Dimensionen

Die neue Trumpf-I-PFO formt den Laserstrahl zum Werkzeug für unterschiedlichste Verfahren, indem sie Fokusdurchmesser, Schärfentiefe, Bildweite und Leistungsdichte genau auf das gewünschte Verfahren abstimmt, erklären die Spezialisten. Mithilfe von zwei beweglichen Umlenkspiegeln im Inneren der Optik lasse sich der Laserstrahl auf alle Positionen in X- und Y-Richtung innerhalb des Bearbeitungsraumes richten, um dort beispielsweise Punkte oder Nähte zu schweißen. Der Laser scannt quasi das Arbeitsfeld ab – deswegen auch die Bezeichnung „Scanneroptik“. Eine ebenfalls bewegliche Linse fokussiert den Laserstrahl außerdem auf der Z-Achse. Weder Werkstück noch Optik müssten für die dreidimensionale Bearbeitung bewegt werden.

Automobilbauer können sich freuen

Bei der Bearbeitung „On-The-Fly“ sitzt die Scanneroptik auf einem frei beweglichen Manipulator, beispielsweise einem Industrieroboter, heißt es weiter. Dadurch vergrößere sich das Bearbeitungsfeld in allen drei Dimensionen enorm. Dazu bietet die I-PFO Fokussierbrennweiten von 450, 900 und 1200 mm. Ein typischer Anwendungsbereich der I-PFO sei die Automobilindustrie, die sie etwa für das Laserschweißen von Türen, Sitzen, Klappen und sonstigen großen Karosserieteilen nutzen könne.

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