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Leichtbau

Edag stellt Leichtbau-Automobil auf der IAA vor

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der Automobilentwickler Edag, Fulda, stellt zusammen mit seinen Partnern auf der 63. Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main das „Light Car – Open Source“

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Edag stellt sein Konzept für ein Leichtbau-Automobil namens „Light Car“ auf der IAA 2009 erstmals in Deutschland vor. Bild: Edag
Edag stellt sein Konzept für ein Leichtbau-Automobil namens „Light Car“ auf der IAA 2009 erstmals in Deutschland vor. Bild: Edag
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Automobilentwickler Edag, Fulda, stellt zusammen mit seinen Partnern auf der 63. Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main das „Light Car – Open Source“ erstmals in Deutschland vor. Zudem präsentiert das Unternehmen laut eigener Mitteilung die ersten weiteren Entwicklungsschritte der Zusammenarbeit mit den „Open-Source-Partnern“.

Auf dem 79. Genfer Salon 2009 hatte die Edag-Gruppe zuvor ihre Vision vom Auto der Zukunft präsentiert. Dabei wurden neue Materialien, Antriebs-, Beleuchtungs- und Bedienkonzepte verwirklicht, heißt es. Mit der Ausstellung weiterer technischen Neuheiten aus Fahrzeugentwicklung, Produktionssystemen und Anlagenengineering sowie Anwendungsbeispielen aus der Edag-Kleinserienproduktion unterstreiche das Unternehmen in Frankfurt seinen Anspruch als ganzheitlicher Partner der Mobilitätsindustrie.

Leichtbau bietet noch viel Potenzial

Leichtbau, Elektroantrieb, Rolling Chassis und nicht zuletzt das neue Lichtkonzept bergen nach Ansicht des Entwicklers viel Potenzial für ein neues Automobilkonzept. Viele der heute gezeigten Techniken würden sich noch im frühen Stadium der Entwicklung befinden.

Daher hatte Edag für die Entwicklung des Light Car von Anfang an andere Unternehmen angesprochen, um gemeinsam das Leichtbau-Automobil weiterzuentwickeln. Der Entwickler habe den Adressatenkreis bewusst weit definiert, um neue Denkansätze in das Auto einfließen zu lassen.

Basaltfaser macht Autos leichter

Zusammen mit mehreren Partnern werden auf der IAA 2009 neben der Basaltfaser von Asa-Tec weitere neue Techniken und Materialen künftig im Leichtbau-Automobil zum Einsatz kommen, die alle das Ziel der Gewichts- und Materialeinsparung forcieren sollen.

Die CX-Gruppe und Zollern werden laut Mitteilung ein neues „Dünnwand-Stahlguss“-Verfahren zeigen, das den Einsatz von extrem dünnwandigem Stahl ermöglicht. Das Material weise zudem eine hohe Steifigkeit bei geringerem Verformen als Aluminium auf.

Bauteile aus partiell gehärtetem Stahl, die eine sehr hohe Festigkeit und gleichzeitig hohe Umformbarkeit aufweisen, würden für einen Einsatz in Unterboden, Schweller und Vorderwagen von Firma Linde+Wiemann präsentiert und sollen in der nächsten Ausbaustufe des Leichtbau-Autos zum Einsatz kommen.

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