Euroblech 2014 EFB – 65 Jahre im Dienste der Blechforschung

Redakteur: Jürgen Schreier

Es ist Geburtstagszeit: Die Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e.V. (EFB) wird in diesem Jahr 65 – eigentlich ein klassisches Rentenalter. Doch weit gefehlt, denn man hat sich auch für das digitale Zeitalter sehr viel vorgenommen, wie der Internetauftritt in modernem Design beweist.

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Wilfried Jakob, Präsident der EFB wird auf der Euroblech langjährige und verdiente Mitglieder mit dem EFB-Gütesiegel „Innovative Allianz“ auszeichnen.
Wilfried Jakob, Präsident der EFB wird auf der Euroblech langjährige und verdiente Mitglieder mit dem EFB-Gütesiegel „Innovative Allianz“ auszeichnen.
(Bild: Kuhn)

Von dort können beispielsweise Mitgliedsfirmen der Forschungsvereinigung ihren Forschungsbedarf online vorbewerten und wichtige Projektunterlagen herunterladen. Begonnen hat das mit der EFB im Jahre 1949 mit dem Gedanken, kleineren und mittleren Unternehmen den Zugang zu großen Forschungsprojekten und damit zu den neuesten Erkenntnissen auf dem Gebiet der Blechverarbeitung zu eröffnen. „Heute betreut die EFB ein Fördervolumen, das jährlich bei etwa 8 Mio. Euro liegt“, sagt Wilfried Jakob, Präsident der EFB.

Großer Gemeinschaftsstand in Halle 11

Die Geschichte der Forschungsgemeinschaft geht einher mit der Industrialisierung einer gesamten Branche – nämlich der Blechverarbeitung. „Das Wissen, das wir generieren und fördern, behalten wir ja nicht für uns“, sagt Jakob. „Alles, was in den letzten 34 Jahren aufgelaufen ist, kann man mit dem 2011 installierten BLE-X-Navigator am Rechner recherchieren.“

Die EFB unterhält mit ihren Mitgliedern einen großen Gemeinschaftsstand (Halle 11, B05/B06). Dort wird im Rahmen eines Empfangs am Messemittwoch um 16.30 Uhr das EFB-Gütesiegel „Innovative Allianz“ an langjährig engagierte Mitgliedsunternehmen verliehen. Zu den ausgezeichneten Unternehmen gehören die BTM Europe Blechverbindungstechnik GmbH, die Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH, die Profil Verbindungstechnik GmbH & Co. KG, die Raziol Zibulla & Sohn GmbH sowie die Tünkers Maschinenbau GmbH.

Weitere Mitglieder sind immer willkommen

Weitere Mitglieder sind immer willkommen. „Wir haben uns als Forschungsvereinigung vor allem der permanenten Öffnung zum technischen Wandel in der Blechverarbeitung verschrieben und der Erfolg gibt uns mit unserer Politik recht“, konstatiert Jakob.

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