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Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e.V.

EFB lädt zum Kolloquium Blechverarbeitung

| Redakteur: Frauke Finus

Vom 28. bis 29. März 2017 ist es wieder soweit: in Fellbach in der Schwabenlandhalle findet das Kolloquium Blechverarbeitung vom EFB statt. Unter dem Titel „Energie / Effiziente Verarbeitung zukunftsweisender Leichtbauwerkstoffe“ wird es Beiträge unter anderem aus den Entwicklungsabteilungen von Allgaier Automotive, Trumpf oder auch Thyssenkrupp geben.

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Der seit Jahrzehnten betriebene Leichtbau führt heute zu einer nie dagewesenen Vielfalt von Werkstoffen und Materialkombinationen. Das EFB-Kolloquium bietet ein Forum für die aktive Darstellung und den lösungsorientierten Austausch der Experten aus den unterschiedlichen Teilbereichen der Blech und hybride Strukturen verarbeitenden Industrie.
Der seit Jahrzehnten betriebene Leichtbau führt heute zu einer nie dagewesenen Vielfalt von Werkstoffen und Materialkombinationen. Das EFB-Kolloquium bietet ein Forum für die aktive Darstellung und den lösungsorientierten Austausch der Experten aus den unterschiedlichen Teilbereichen der Blech und hybride Strukturen verarbeitenden Industrie.
(Bild: EFB)

Der seit Jahrzehnten betriebene Leichtbau führt heute zu einer nie dagewesenen Vielfalt von Werkstoffen und Materialkombinationen. Der hohe Zeit- und Kostendruck, sowie die aktuelle Forderung nach energieeffizienten Prozessen und Produkten bedeuten für die Anwender und Verarbeiter meist risikoreiche (Investitions-)Entscheidungen. Das Wissen und die Erfahrung der Unternehmen und Techniker sind dabei der Schlüssel zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit.

Das EFB-Kolloquium behandelt diese Fragen und bietet ein Forum für den lösungsorientierten Austausch der Experten aus den unterschiedlichen Teilbereichen der Blech und hybride Strukturen verarbeitenden Industrie.

Die Beiträge aus den Entwicklungsabteilungen von Allgaier Automotive, Andritz Kaiser, AP&T Sweden, Benteler Automobiltechnik, Cell Impact, Constellium, Data M, Krauss Maffei Technologies, Trumpf Laser- und Systemtechnik, Thyssenkrupp und Volkswagen sowie aus den führenden Forschungsinstituten behandeln die vielseitigen zukünftigen Gesichtspunkte und Anwendungsfragen.

Neue Verfahren und verbesserte Prozesse

Es wird in allen Stadien der Fertigung an den Stellschrauben gedreht: Schon im Design- und Planungsstadium versucht man, fertigungsgerechte Produkte zu gestalten, deren Eigenschaften optimiert werden. Die Bauteile müssen leicht und belastungssicher sein. Um die Kosten im Griff zu behalten, sollen Standards verwendet werden und Standardwerkzeuge, -halbzeuge und -teile für mehrere Anwendungsfelder einsetzbar sein.

Die technischen Parameter der Bauteile wie Geometrie und Verarbeitbarkeit führen zur Auswahl des Materials, das inzwischen in den vielfältigsten Kombinationen verarbeitet wird: hochfeste, ultrahochfeste und hybride Materialien, höchstfester Mehrphasenstahl, Edelstahl, Aluminium, Sandwiche, Metall-Kunststoff-Hybride. Für alle müssen Kennwerte zu den Umform-, Trenn- und Fügeeigenschaften bekannt sein.

Auf dem Kolloquium werden neue Verfahren und optimierte Prozesse vorgestellt, wie beispielsweise Multi-Material-Rohbaukonzepte, funktionale Beschichtungen, Vergleiche zwischen verschiedenen Techniken des Umformens, Walzprofilierens, die Potenziale neuer Fügeverfahren und Werkzeugtechnologien. Dabei werden die Prozessgrenzen weiter ausgereizt, indem man die Prozessketten verkürzt, Blechdicken reduziert oder höhere Umformgrade einbringt, die Standzeiten von Werkzeugaktivelementen erhöht oder mögliche Prozessrouten bei erhöhten Temperaturen auslotet.

Vernetzung der Prozesse

Eine weitere Stellschraube zur Effizienzsteigerung ist die Qualitätsverbesserung, indem belastbare Informationen zum Beispiel zu Rückfederungskompensation, Rissen und Einschnürungen, Umformverhalten, Abkühl- und Temperaturprofilen, Verbundfestigkeit und Korrosion/Spannungsrisskorrosion ermittelt werden und auch Schadensanalysen in den Konstruktions- und Planungsprozess einfließen.

Immer stärker wirkt sich auch in diesem Bereich die Datenverfügbarkeit und damit die Vernetzung der Prozesse aus. Auf dem Kolloquium werden effiziente Planungswerkzeuge und vernetzte Fertigungsprozesse, neuartige Vernetzungsmechanismen, schwarmintelligente Optimierungsverfahren, automatische Fehlerdetektion, Reparaturkonzepte, die Einbindung in CAD-Systeme und Möglichkeiten der simulativen Planung vorgestellt.

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