Suchen

AMB 2010

Effizienter produzieren mit MES-Software für die Metallbearbeitung

| Redakteur: Bernhard Kuttkat

Durch den Einsatz des integrierten MES (Manufacturing Execution System) Hydra können metallbearbeitende Unternehmen trotz des hohen Automatisierungsgrades versteckte Wertschöpfungspotenziale aufdecken und damit ihre Fertigung am Standort Deutschland sichern, so MPDV Mikrolab.

Firmen zum Thema

Wie weiter erläutert wird, macht dies MES-Software Hydra mit seinen Funktionen die aktuelle Situation in der Fertigung transparent und ermöglicht es den Anwendern, zeitnah auf Probleme oder Engpässe zu reagieren, bevor sich eine kritische Situation ergibt. Prozessabläufe können optimiert und Liegezeiten sowie Rüstkosten minimiert werden.

Hydra-Leitstand unterstützt Fertigungsplaner

Mit der Maschinendatenerfassung erkennt der Verantwortliche sofort, wenn Probleme an einer Maschine zu einem Produktionsstillstand führen. Durch die zeitnahe und gezielte Behebung der Stillstandsgründe können die Maschinennutzgrade und damit der Output erhöht werden.

Bei der Fertigungssteuerung mit dem Hydra-Leitstand werden die Planer wirkungsvoll unterstützt, weil neben der Verfügbarkeit von Maschinen auch geprüft werden kann, ob wichtige Ressourcen wie zum Beispiel Werkzeuge, Material, Prüfmittel oder NC-Programme zum geplanten Produktionsbeginn bereit stehen, erklärt das Unternehmen.

Werkzeug- und Ressourcenmanagement mit MES-Software Hydra

Dabei nutzt der Leitstand Informationen aus dem Hydra-Modul Werkzeug- und Ressourcenmanagement, mit dem außerdem die Wartung und Instandhaltung der Werkzeuge gesteuert werden kann. Um die Qualität in der Fertigung sicherzustellen und zu dokumentieren, steht dem Anwender mit Hydra-CAQ ein modernes Tool zur Verfügung, das Unterstützung zu Aufgaben wie die fertigungsbegleitende Prüfung oder Produktverfolgung (Tracking und Tracing) bietet.

Mit dem Modul Hydra-DNC können NC-Datensätze begleitend zu den geplanten Aufträgen direkt an die Maschinensteuerungen gesendet werden. Eine aufwändige Logistik zum manuellen Transfer der NC-Daten zur Maschine, fehlerhafte Maschineneinstellungen oder der Verlust von optimierten NC-Programmen gehören damit der Vergangenheit an.

Kennzahlenmonitor berechnet Produktionskenngrößen

Eine wichtige Grundlage für kontinuierliche Verbesserungsprozesse in der Fertigung ist die Nutzung von Kennzahlensystemen, mit denen produktionsrelevante Kenngrößen gemessen, auf Sollwerte hin überwacht und Vergleiche zwischen Maschinen, Abteilungen und Werken vorgenommen werden.

Mit dem Kennzahlenmonitor von MPDV können sich Unternehmen die relevanten Kennzahlen in Echtzeit und für zurückliegende, definierbare Zeiträume im Überblick berechnen lassen.

MPDV Mikrolab auf der AMB 2010: Halle 4, Stand B60

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 357119)

MPDV; Archiv: Vogel Business Media; Bild: MPDV; ; Schröder; www.nataliyahora.com; VCG; Transfluid; Kohler; Meusburger; Norman Pretschner; 247 Tailor Steel; Stephanie Macht / TH Köln; Erik Steenkist; Meyra; Pfeifer; H. Fischer; Metabo; Leibniz-Institut für Neue Materialien; Uwe Bellhäuser; Autoform; Lantek; Beckhoff; Fotostudio M4 / Mirja Mack; EVT Eye Vision Technology; Rosswag; SSAB; Brechmann-Guss; Ceratizit; ZAFH Intralogistik; Deutsche Messe; Pilz; ULT; Vogel Communications Group; ©ekkasit919 - stock.adobe.com; Stefanie Michel; ©Andrey Popov-stock.adobe.com; TU Darmstadt; Coherent; Schall