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Allroundsägen Ein Sägesystem trennt exakt von Titan bis Aluminium

| Autor/ Redakteur: Stephanie Riegel-Stolzer / Peter Königsreuther

In Kalifornien verarbeitet ein Sägedienstleister Titan- und Superlegierungen, aber auch Stahl und Aluminium. Sägen, die das können, sind also gefragt. Auf eine Bandsäge-Baureihe aus Deutschland fiel erneut die Wahl.

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Bei Metal Cutting Service (MCS) in Kalifornien setzt man beim Sägen von Titan-, Superlegierungen bis hin zu Stahl und Aluminium auch auf die Bandsägesysteme der Kastowin-Baureihe. Erst kürzlich hat MCS in drei davon investiert, die Schnittbereiche von 460 bis 560 mm abdecken können.
Bei Metal Cutting Service (MCS) in Kalifornien setzt man beim Sägen von Titan-, Superlegierungen bis hin zu Stahl und Aluminium auch auf die Bandsägesysteme der Kastowin-Baureihe. Erst kürzlich hat MCS in drei davon investiert, die Schnittbereiche von 460 bis 560 mm abdecken können.
(Bild: Kasto)

Vom 2-Mann-Betrieb zum gefragten Dienstleister für Industrie und Handwerk. So lässt sich die Erfolgsgeschichte von Metal Cutting Service (MCS) kurz erzählen.

Im Jahre 1956 gründen Milon Viel und sein Schwiegervater Ross Clarke das Unternehmen, das sich zunächst Fensterrahmen aus Aluminium entwickelt und baut. Beider Flugzeugbau-Erfahrung zahlt sich bald aus, und MCS spezialisiert sich darauf, verschiedene Materialien exakt nach Kundenwunsch zuzuschneiden. Das legte den Grundstein für den Erfolg. Heute ist MCS Partner für Unternehmen aus der Luftfahrt, der Rüstungsbranche, dem Aluminium- und Stahlhandel sowie der Halbleiterindustrie. Diese liefern MCS die zu sägenden Materialien selbst an und erhalten sie wunschgemäß zurück. Komplexe Geometrien und große Abmessungen sind eine Spezialität. Denn die Kalifornier sägen Platten, Stangen, Schmiede- und Strangpressteile bis 1270 mm Dicke und 17.780 mm Länge. Das Materialspektrum reicht von Kunststoffen (etwa Acrylglas) bis hin zu Stahl und hoch temperaturbeständigen Spezialmetallen.

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Die Sägen halten auch den rauen Alltag aus

Ein breites Spektrum in Sachen Schnittleistungen ist für den Sägedienstleister Metal Cutting Service (MCS) aus Kalifornien Teil des Geschäftsmodells. Dafür braucht das Unternehmen starke und robuste Sägemaschinen, die sich einfach an die variablen Anforderungen anpassen lassen. Mit der universell einsetzbaren Bandsäge-Baureihe Kastowin zum Beispiel konnte MCS seine Produktivität und Schnittqualität deutlich steigern und die Menge der Reststücke deutlich verringern.

Der heutige Eigentümer David Viel trat 1977 bei seinem Vater ein und übernahm 1993 die Geschäftsführung. Die Investitionsentscheidung für die erste Kasto-Säge für MCS war Davids Fachwissen geschuldet. „Früher haben wir hauptsächlich mit anderen Allroundsägen gearbeitet. Jede hat prinzipiell jede Aufgabe erledigt“, merkt der MCS-Werkleiter Curt Steen dazu an. Doch die Anforderungen der Auftraggeber und die Vielfalt der Wünsche machte die Anschaffung verschiedener Sägetypen für die jeweiligen Aufgaben nötig, erklärt Steen.

In seinen früheren Tätigkeiten hatte der Werksleiter bereits gute Erfahrungen mit Kasto-Sägen gemacht. Bei MCS trieb er nun den technologischen Fortschritt entscheidend mit an und 2004 investierte das Unternehmen in die erste Kasto-Säge, eine Blockbandsäge vom Typ Kastobloc U 5. Mittlerweile sind fünf weitere Kasto-Modelle dazugekommen. Die jüngsten Vertreter sind drei Bandsägen der vielseitig anwendbaren Bandsägen-Baureihe Kastowin mit Schnittbereichen zwischen 460 und 560 mm.

Die Kastowin ist zum Serien- und Produktionssägen von Vollmaterialien, Rohren und Profilen konzipiert. Mit ihrer umfangreichen Standardausstattung kann sie viele Aufgaben übernehmen. Wegen ihrer stabilen Konstruktion sind diese Sägen robust genug für den harten Alltag bei MCS. „Wir arbeiten das ganze Jahr über bis zu sechs Tagen in der Woche im 2-Schicht-Betrieb und müssen dabei auch große und schwere Teile bearbeiten“, betont Steen. Man gehe also nicht gerade zimperlich mit den Maschinen um. Zusätzlich müssen die Sägen für den Betrieb mit Hartmetallbändern geeignet sein, um eine hohe Produktivität sicherzustellen. Grundsätzlich erfüllt die Kastowin-Baureihe auch diese Anforderung.

Die erneute Entscheidung für Kasto fiel den Verantwortlichen bei MCS nicht schwer, heißt es. „Wir sind seit 15 Jahren Kunde. Die Systeme, die wir seitdem im Einsatz haben, sind zuverlässig und haben sehr geringe Stillstandzeiten“, so David Viel zu seiner Erfahrung mit den Sägen aus Achern. Ein schlagkräftiges Argument sei der exzellente Service: „Wenn wir doch einmal Unterstützung brauchten, haben wir sie immer sofort bekommen – sowohl telefonisch durch die nordamerikanische Servicehotline als auch persönlich durch die Service-Mitarbeiter bei uns vor Ort. In diesem Punkt ist Kasto wirklich vorbildlich“, erklärt der Werksleiter.

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