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Energieeffizienz in der Industrie

Energiewende: Hoffnung und Risiko

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Komet Group erörterte am 24. und 25. April 2013 im Rahmen des Ideen-Forums das Top-Thema Energieeffizienz. Experten aus Wirtschaft, Politik und Forschung diskutierten über die „Kennzahl der Zukunft“ aus verschiedenen Blickwinkeln: Chancen und Risiken sowie politisch bedingte Sackgassen der Energiewende, standen im Fokus der Debatte.

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V.l.: Werner Marnette, Experte für Energie, Rohstoffe und Technologie, Ottmar Edenhofer, Leiter des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung und Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group.
V.l.: Werner Marnette, Experte für Energie, Rohstoffe und Technologie, Ottmar Edenhofer, Leiter des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung und Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group.
( Bild: Königsreuther )

Rasant ansteigende Energiepreise und der Klimawandel haben die „Energieeffizienz“ zu einem der Top-Themen werden lassen. Das Ideen-Forum+ 2013, initiiert von der Komet Group, diente als Diskussionsplattform mit hochkarätigen Experten zum Motto: „Energieeffizienz - Die Kennzahl der Zukunft?“

Die branchenübergreifende Veranstaltung analysierte die Thematik umfassend und legte den Schwerpunkt der Informationen außerdem auf die Kosten und Strategien des globalen Klimaschutzes, die Risiken der Energiewende für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die damit verbundenen Herausforderungen für produzierende Unternehmen. Parallel konnten die Besucher Produkt-Präsentationen aus dem Hause Komet in Form einer kleinen Hausaustellung erleben. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine Firmenbesichtigung, Maschinenvorführungen und kleinen Informationsinseln namhafter Partnerunternehmen – siehe Bildergalerie.

Königsweg: Energieeffizienz plus Lean-Management

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Strompreisprognosen spiele der Aspekt, wie Energie vor allem effizienter genutzt werden kann, eine immer bedeutendere Rolle. „Aus unternehmerischer Sicht besteht zwischen Energieeffizienz und Produktivitätssteigerung nachweislich eine hohe Interessenkongruenz“, erklärte Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group während der Presskonferenz. Um Energieeinsparpotenziale in der Produktion zu erkennen, muss der Faktor Energieeffizienz in die vorhandenen Managementsysteme integriert werden, betonte Bönsch. „Bei der Diskussion, wie die Energieeffizienz gesteigert werden kann, geben vor allem die Methoden des Lean Management wichtige Hinweise“, so Bönsch.

Komet berücksichtige etwa schon beim Produktdesign den Faktor Energieeffizienz und baue die entsprechenden Technologien quasi direkt in das Werkzeug ein. Die richtigen Maßnahmen müssen mit Vorausblick auf mögliche negative Folgen ausgewählt und umgesetzt werden, ergänzte Bönsch.

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