Suchen

Aquimo-Projekt

Entwurfsmethode für Mechatronik-Systeme

| Autor/ Redakteur: Ulrich W. Schamari / Ulrike Gloger

Wie Peter-Michael Synek vom VDMA erläuterte, diente die Veranstaltung zur Darstellung der Zwischenergebnisse aus dem Verbundforschungsprojekt Aquimo, das sich mit der Entwicklung zuverlässiger

Firmen zum Thema

Mechatronischer Entwicklungsprozess in der Aquimo-Methode. Quelle: Hochschule Esslingen
Mechatronischer Entwicklungsprozess in der Aquimo-Methode. Quelle: Hochschule Esslingen
( Archiv: Vogel Business Media )

Wie Peter-Michael Synek vom VDMA erläuterte, diente die Veranstaltung zur Darstellung der Zwischenergebnisse aus dem Verbundforschungsprojekt Aquimo, das sich mit der Entwicklung zuverlässiger mechatronischer Systeme befasst. Es soll Werkzeuge und Verfahren für eine modellgestützte, synchronisierte Produkt-entstehung sowie Prüf-, Test- und Diagnoseverfahren für die Entwicklung, die Produktion und den Betrieb mechatronischer Systeme hervorbringen sowie betriebliche Einführungsstrategien für mechatronische Systeme. Das sei genau das Themenfeld des Projekts, das für „Adaptierbares Modellierungswerkzeug und Qualifizierungsprogramm für den Aufbau firmenspezifischer mechatronischer Engineeringprozesse“ stehe.

Präsentation der Methode anhand eines Laborversuchs

Ein Konzept der mechatronischen Entwurfsmethode stellte Florian Wascher an einem Laborversuch der Hochschule Esslingen dar. In diesem Versuch stand ein interdisziplinäres Team vor der Aufgabe, gemeinsam eine Maschine zu entwerfen. „Erst haben wir eine 3D-Skizze generiert, und dann haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie man die Bewegungen realisieren kann“, berichtete Wascher.

Auf diesem Wege sei man zur Simulation gekommen, wobei für jede einzelne Komponente ein Verhaltensmodell erstellt wurde. Aus den Aquimo-Basiskomponenten – aufgeteilt in Antriebskomponenten, angetriebene Komponenten und Energiekomponenten – baute man eine Projektstruktur auf; der Ablauf der Maschine wurde generalisierend in einem Diagramm veranschaulicht.

Schnittstellenproblematik ist wichtiges Thema

Monika Hackel von der Fernuniversität Hagen referierte über die Interaktion und Kommunikation in Engineeringprozessen. Zum Faktor Mensch im mechatronischen Entwurfssystem präsentierte sie Ergebnisse von Untersuchungen der Schwierigkeiten an den Schnittstellen zum Konstruktionsprozess, wie sie bei den drei in das Forschungsprojekt eingebundenen Firmen (Heller, Homag, Nagel) auftauchten.

„Daraus leite ich Anforderungen an die Werkzeuge für den mechatronischen Engineeringprozess ab – und auch Anforderungen an die Qualifizierung der Mitarbeiter in dem Prozess“, unterstrich sie. Denn anders als beim üblichen sequenziellen Konstruktionsprozess vollziehe sich beim komponentenbasierten Ansatz eine Veränderung innerhalb der Prozesse.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 283283)

Das könnte Sie auch interessieren SCHLIESSEN ÖFFNEN
Der Drehmomentschlüssel kann Auslöse- und Enddrehmoment dokumentieren und den Drehwinkel überwachen.
Saltus

Mechatronischer Drehmomentschlüssel

Der Captive D-Snap-Joiner ist nur eine der Dirak-Erfolgslösungen, wenn es um die Verbindungstechnik bei Blechen geht.
Verbindungstechnik

Die Snap-Technik ist bei Dirak Stütze des Wachstums

Jetzt unter einem Rittal-Dach – Eplan und Mind8. Vorgestellt wurde dieser strategische Schritt durch: Hans Hässig (li), Geschäftsführer Eplan, Dr.-Ing. Marco Litto, geschäftsführender Gesellschafter Mind8 (mi) und Norbert Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Rittal. Bild: Kuhn
EPlan

Engineering-Kompetenz mit Zukauf von Mind8 erweitert

Bild: Saltus; Bild: Kuhn; Archiv: Vogel Business Media; ; Schuler; Meusburger; picsfive - Fotolia; LVD; Bihler; Eutect / Lebherz; Stefanie Michel; RK Rose+Krieger; Lucas+Dursski; Mack Brooks; Schall; J.Schmalz; Inocon; Zeller + Gmelin; Okamoto Europe; Lantek; Simufact; IKT; Schöller Werk; Vollmer; Wirtschaftsvereinigung Stahl; © earvine95, pixabay; Thyssenkrupp; Esta; IFA; CWS; totalpics; Design Tech; Deutsche Fachpresse; Automoteam; MPA Stuttgart