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Erfolgreiche Technologietage im Sauerland

| Redakteur: Frauke Finus

Das Prozess- und Technologiezentrum Pro Tec beim Werkzeugbauer Heru in Lennestadt, ein Zusammenschluss verschiedener Umformtechnikspezialisten, ist eine Erfolgsgeschichte – nicht zuletzt wegen der regelmäßigen Technologietage. Rund 280 Teilnehmer aus der Automobil- und Zulieferindustrie informierten sich jetzt Mitte März über die Verbesserung von Gesamtbetriebskosten und die Integration von Folgeprozessen wie Schweißen oder Gewindeformen.

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280 Teilnehmer informieren sich über Gesamtbetriebskosten und integrierte Prozesse im Prozess- und Technologiezentrum Lennestadt.
280 Teilnehmer informieren sich über Gesamtbetriebskosten und integrierte Prozesse im Prozess- und Technologiezentrum Lennestadt.
( Bild: Schuler )

Wie lässt sich effizienter produzieren, um die Profitabilität zu steigern? Und wie sieht das optimierte Presswerk für eine effiziente Produktion aus? Darauf gab es Antworten von der Staufen AG und Schuler. Die Göppinger zeigte auch an der eigenen Servopresse bei Pro Tec, wie sich kleinstmögliche Rüst- und Einarbeitszeiten praktisch realisieren lassen.

Schweißen von Muttern in den Umformprozess integrieren

Zuvor hatten Markus Hesse von Heru Werkzeugbau und weitere Vertreter der Firmen Eifeler, Fibro und Autoform die richtigen Produktionskonzepte für niedrige, mittlere und hohe Stückzahlen erklärt. Eine absolute Premiere war die Demonstration am zweiten Tag: Heru, Nimak, Unidor und Schuler führten vor, wie sich das Schweißen von Muttern in den Umformprozess integrieren lässt.

Bei der sogenannten Live-Arena konnten sich die Besucher am frühen Nachmittag des ersten und zweiten Tages ihr eigenes Programm aus verschiedenen Workshops, Fachvorträgen und Vorführungen zusammenstellen – unter anderem zu Themen wie Gewindeformen (Fibro), Beschichtungslösungen für niedrig und hoch belastete Werkzeuge (Eifeler und Uddeholm), der Ermittlung von Reibkennzahlen (Raziol), Messtechnik im Werkzeugbau (Zeiss), Wasserstrahlen im Werkzeugbau (Unidor und Heru), Werkzeug-Sensoren (Unidor), Kostenplanung und Umformsimulation (Autoform), Mitarbeiter-Entwicklung (Schuler), 3D-Brillen (Oculavis) oder Projektentwicklungsförderung (IPT Aachen).

Faktor Mensch

Doch der Faktor Mensch kam nicht zu kurz: Dass gute Führung und die Identifikation der Beschäftigten mit Produkt, Vorgesetztem und Unternehmen zu guten Ergebnissen führt, war die Kernbotschaft eines weiteren Vortrags von Schuler. Zu den Wegbegleitern zählten Wertschätzung, Verständnis und Offenheit: „Geben Sie Ihren Mitarbeitern Raum und Zeit, sich mit neuen Ideen, Produkten und Veränderungen zu beschäftigen“, lautete die Empfehlung.

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