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Enterprise-Resource-Planing ERP-Software sorgt für optimale Fertigungsabläufe

| Autor / Redakteur: Pierre Mayer / Claudia Otto

Steigende Produktionsmengen und immer komplexer werdende Prozesse lassen sich schnell nicht mehr manuell steuern, planen und abwickeln. Ein ERP-System, das auch bei Wachstum Schritt halten kann, schafft hier Abhilfe, wie das Beispiel eines Mittelständlers aus dem produzierenden Gewerbe zeigt.

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Ein modular aufgebautes ERP-System erfordert keine Parametrierung und ermöglicht so eine schnelle Umsetzung in den Live-Betrieb.
Ein modular aufgebautes ERP-System erfordert keine Parametrierung und ermöglicht so eine schnelle Umsetzung in den Live-Betrieb.
( © vege - Fotolia )

Ein professioneller Metallbohrer stellt trotz seiner nur geringen Größe hohe Anforderungen. Schon bei seiner Herstellung erfordert er zum Beispiel bis zu 15 unterschiedliche und teilweise sehr komplizierte Arbeitsgänge auf zahlreichen Fertigungsmaschinen: Aus einer Rohlingstange wird zunächst die annähernde Größe des Bohrers gesägt, der auf der Drehmaschine den richtigen Durchmesser für das Spannfutter und die Schneide erhält.

Für die spätere innere Wasserkühlung erhält der Bohrer auf der Tieflochbohrmaschine ein winziges Loch und bekommt dann von der Fräsmaschine die bekannte Nut und Konturen für auswechselbare Schneiden verpasst. Anschließend durchläuft der Bohrer eine Wärmebehandlung, wird beschichtet und geschliffen, damit die Schneide später mit maximal einem Hundertstel Millimeter Toleranz arbeitet. Weitere Arbeitsgänge sind Laserbeschriftung, Verpackung und Versand.

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Immer komplexere Prozesse

Die Walter Möck GmbH aus Sonnenbühl ist auf diese höchste Präzision spezialisiert. Seit ihrer Gründung im Jahr 1970, ist die Firma von einem Einmannbetrieb zu einem mittelständischen Unternehmen herangewachsen. Dafür sorgte unter anderem auch ein Mix verschiedener Branchenschwerpunkte, der neben den hochpräzisen Anforderungen an den Werkzeugbau, den Sondermaschinenbau wie auch die Lohnfertigung mit einschließt.

Doch gerade durch diese breite Basis, die ein anhaltendes Unternehmenswachstum und damit auch eine steigende Produktionsmenge forcierte, entstanden immer komplexere Prozesse. Diese konnten bald nicht mehr manuell gesteuert, geplant und abgewickelt werden. Also entschloss sich das Unternehmen in der Produktionsplanung und -abwicklung ein ERP/PPS-Programm einzusetzen, das allerdings mit der Zeit den steigenden Anforderungen nicht mehr gewachsen war. In einem zweiten Schritt wählte die Firma ein modernes System, das auch für das Wachstum skalierbar und daher zukunftssicher ist.

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