Suchen

Produktetrend

Erste Schritte zur Autarkie

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Seit April 2016 ist der gesamte Maschinenpark von Schneider nun an die firmeneigene Photovoltaikanlage angebunden, die eine Leistung von 66 Kilowatt-Peak (kWp) liefert. Da die Hauptstromlast in der Regel tagsüber anfällt, kann ein Großteil der produzierten Energie für den Eigenverbrauch genutzt werden. Wie hoch der Anteil sein wird, zeigt sich am Jahresende; Schneider rechnet mit 70 %. Stromzähler erfassen den öffentlichen Netzbezug und die Netzeinspeisung sowie den selbst produzierten Strom. Die Differenz von Einspeisezähler und Photovoltaikzähler gibt den Eigenverbrauch an. Für den grünen Strom, der ins öffentliche Netz abgegeben wird, erhält das Unternehmen eine Vergütung von der Bundesnetzagentur, für 2016 installierte Anlagen sind es aktuell 10,71 Cent pro Kilowattstunde.

Auto parken und Energie sammeln

Anstatt die Werkhalle kann eine PV-Anlage aber auch den Fuhrpark zieren. So lieferte die Schletter-Gruppe beispielsweise eine 4-MWp-Aufdachanlage für den Flughafen Weeze. Auch das Produkt Park@Sol ist ein modularer Baukasten. Flexibel reagiert werden kann hier auf die Modulbestückung und den Parkplatzzuschnitt sowie auf Anforderungen von Boden- und Wetterverhältnissen.

Ein kaskadierbarer Speicher

Wer schon eine Solaranlage besitzt, kann sie mit dem Lithium-Speicher Sol Store Li von IBC Solar aufpeppen. Durch seine stufenweise Kaskadierbarkeit kann der Speicher in Schritten von 4,7 kWh nutzbarer Kapazität ausgelegt werden. In der höchstmöglichen Ausbaustufe mit 24 Batterieeinheiten bietet der Sol Store bis 113 kWh Nutzkapazität beziehungsweise 72 kW Leistung.

Immer mehr Unternehmen zeigen ökologische Verantwortung und können so nicht nur leistungsstarke, sondern auch nachhaltige Produkte liefern. Angesichts hoher Stromkosten wird Energieeffizienz dabei auch für die Hersteller selbst ein immer wichtigerer Wettbewerbsfaktor. Zum Jahreswechsel erhöhte sich der Industriestrompreis in Deutschland im Durchschnitt um 1,4 % auf 15,44 Cent pro Kilowattstunde. Haupttreiber für die Entwicklung sind höhere Netzkosten.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44357422)