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Euroblech 2016 greift Industrie-4.0-Trends in der Blechbearbeitung auf

| Redakteur: Frauke Finus

Vom 25. bis 29. Oktober findet in Hannover die diesjährige Euroblech statt. Die Messe wird einmal mehr Anlaufstelle für Blechbearbeitungsspezialisten aus aller Welt sein, die nach neuen Maschinen und innovativen Lösungen suchen und sich einen Überblick über aktuelle Branchentrends verschaffen wollen. Der Veranstalter Mac Brooks hat die Euroblech in diesem Jahr unter das Motto „Die nächste Generation der Blechbearbeitung“ gestellt und greift damit den derzeitigen Trend zur vernetzten Fabrik in der Blechbearbeitung auf. Fünf Monate vor Messestart vermeldet der Veranstalter jetzt ein weiteres Flächenwachstum der weltweiten Leitmesse für Blechbearbeitung.

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Die Euroblech 2016 belegt die Hallen 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 und 27 auf dem Messegelände in Hannover.
Die Euroblech 2016 belegt die Hallen 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 und 27 auf dem Messegelände in Hannover.
( Bild: Mack Brooks )

Insgesamt 1410 Aussteller aus 40 Ländern haben sich bereits ihre Standflächen auf der diesjährigen 24. Euroblech gesichert, so der Veranstalter. Sie belegen insgesamt 89.000 Nettoquadratmeter in acht Hallen auf dem Messegelände in Hannover. Verglichen mit der Vorveranstaltung bedeutet dies einen Zuwachs von 3 % an Ausstellungsfläche. Viele der Ausstellerfirmen haben dieses Jahr nochmals größere Standflächen gebucht. Größte Ausstellerländer sind Deutschland, Italien, China, die Türkei, die Niederlande, die Schweiz, Spanien und Österreich. Die Euroblech ist traditionell sehr global aufgestellt: Die vergangene Veranstaltung war internationaler denn je, mit 52 % ausländischen Ausstellern und 37 % Besuchern von außerhalb Deutschlands. 2014 zählte die Messe insgesamt 59.618 Fachbesucher aus 105 Ländern.

Die nächste Generation der Blechbearbeitung

Die Industrieproduktion befindet sich momentan in einem einschneidenden Weiterentwicklungsprozess. Industrie 4.0, vernetzte Fertigung, intelligente Prozessketten – die digitale Fabrik hält auch in die Blechbearbeitung Einzug. Ein Datenaustausch entlang der gesamten Produktionskette ermöglicht optimierte Fertigungsprozesse mit erhöhter Planungssicherheit, größerer Flexibilität und höherer Produktqualität. Die Nachfrage nach einer breiteren Produktvielfalt, die einhergeht mit immer kleineren Losgrößen, führt in der Blechbearbeitung zu immer größerer Komplexität – effektive und hochflexible Lösungen sind deshalb gefragt. Der technologische Wandel verlangt von den Unternehmen derzeit also grundlegende Investitionsentscheidungen zur Umrüstung und Anpassung ihrer Produktionstechnologien.

Das Motto der Eurblech 2016 „Die nächste Generation der Blechbearbeitung“ zielt auf diesen entscheidenden Wandel in der Industrieproduktion ab. Als weltweites Branchen- und Trendbarometer der Blechbearbeitungsindustrie zeigt die Messe ein umfassendes Spektrum an maßgeschneiderten Lösungen, um Fertigungsprozesse zu modernisieren und konkurrenzfähig zu gestalten. Die Ausstellerunternehmen präsentieren Maschinen, Werkzeuge und Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Blechbearbeitung. Das Messeprofil beinhaltet Halbzeuge, Zulieferteile, Handling, Trennen, Umformen, flexible Blechbearbeitung, Fügen, additive Fertigung, Schweißen, Verarbeitung hybrider Strukturen, Oberflächenbehandlung, Werkzeuge, Steuerungs- und Regeltechnik, CAD/CAM/CIM-Systeme, Qualitätssicherung und Forschung & Entwicklung.

Praktische Lösungsansätze diskutieren

Live-Demonstrationen einer Vielzahl von Maschinen und Systemen stehen wieder im Mittelpunkt der Messe. Fachbesucher können sich mit Experten über Anwendungsmöglichkeiten austauschen und praktische Lösungsansätze diskutieren. Die Messe wendet sich an alle, die Blech herstellen, bearbeiten oder damit handeln, aus allen Managementebenen, von KMUs bis hin zu Großunternehmen. Zur Besucherzielgruppe gehören unter anderem Konstrukteure, Produktions- und Fertigungsleiter, Qualitätsmanager, Einkäufer, Handwerker, technische Direktoren sowie Experten aus Forschung & Entwicklung und Verbänden.

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