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Messevorbericht

Euroblech – Hotspot der Blechspezialisten

| Autor: Frauke Finus

Die 24. Euroblech, internationale Technologiemesse für Blechbearbeitung, öffnet vom 25. bis 29. Oktober 2016 wieder ihre Tore in Hannover. Rund 1550 Aussteller aus 40 Ländern zeigen rund 60.000 erwarteten Fachbesuchern ihre neusten Entwicklungen aus allen Bereichen der Prozesskette.

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Klar strukturiert in 15 Technologiebereiche deckt die Euroblech die gesamte Prozesskette der Blechbearbeitung ab.
( Bild: Mack Brooks )

Die Euroblech ist das Ereignis in den geraden Blechbearbeitungs-Jahren. Deshalb ist die weltweit größte Branchen-Fachmesse aus dem Hause Mack Broocks auch die Fachmesse, auf der traditionell die meisten Neuheiten, Entwicklungen und Technologietrends vorgestellt werden. Über 1600 Aussteller aus 40 Ländern zeigen in acht Messehallen eine beeindruckende Bandbreite von Maschinen, Werkzeugen und Systemen. Die Messe hat ein klares und strukturiertes Profil, sie bildet die gesamte Prozesskette der Blechbearbeitung ab: Halbzeuge, Zulieferteile, Handling, Trennen, Umformen, flexible Blechbearbeitung, Fügen, additive Fertigung, Schweißen, Verarbeitung hybrider Strukturen, Oberflächenbehandlung, Werkzeuge, Steuerungs- und Regeltechnik, CAD/CAM/CIM-Systeme, Qualitätssicherung und F&E.

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Viele der Aussteller sind mit Maschinen und Anlagen in Hannover präsent, sodass dank Live-Demonstrationen die Technik zum Anfassen erlebbar wird.

Die nächste Generation der Blechbearbeitung

Der Stellenwert der Messe lässt sich eindrücklich an Zahlen und Fakten ablesen. Die rund 90.000 m2 Nettoausstellungsfläche sind auf acht Hallen auf dem Messegelände in Hannover verteilt. „Das ist ein Rekord an Ausstellungsfläche für die Euroblech der zeigt, dass sich die Messe dynamisch weiterentwickelt, und der die positiven Trends, die sich durch den technologischen Wandel in dieser Branche ergeben, reflektiert“, sagt Stephen Brooks, Geschäftsführer des Messeveranstalters Mack Brooks Exhibitions Ltd. Verglichen mit der Vorveranstaltung im Jahr 2014 bedeutet diese Zahl einen Zuwachs von 3 % an Ausstellungsfläche. Viele der Ausstellerfirmen haben dieses Jahr nochmals größere Standflächen gebucht, wie der Veranstalter berichtet. Größte Ausstellerländer sind Deutschland, Italien, China, die Türkei, die Niederlande, die Schweiz, Spanien und Österreich. Die Euroblech ist sehr global aufgestellt: Die vergangene Veranstaltung war internationaler denn je, mit 52 % ausländischen Ausstellern und 37 % Besuchern von außerhalb Deutschlands.

Die nächste Generation der Blechbearbeitung steht ins Haus. Industrie 4.0, vernetzte Fertigung, intelligente Prozessketten – die smarte Produktion hält Einzug in die Blechbearbeitung. Der übergreifende Austausch von Daten entlang der gesamten Produktionskette ermöglicht in Zukunft schlankere Prozesse, eine verbesserte Planbarkeit und Prozesskontrolle, zunehmende Flexibilität und eine hohe Produktqualität. Die Nachfrage nach einer breiteren Produktvielfalt, die einhergeht mit immer kleineren Losgrößen, führt in der Blechbearbeitung zu immer größerer Komplexität – effektive und hochflexible Lösungen sind deshalb gefragt. Der technologische Wandel verlangt von den Unternehmen der Branche derzeit also grundlegende Investitionsentscheidungen zur Umrüstung und Anpassung ihrer Produktionstechnologien.

Mack Brooks hat die Euroblech deshalb in diesem Jahr unter das Motto „Die nächste Generation der Blechbearbeitung“ gestellt und greift damit den derzeitigen Trend zur vernetzten Fabrik in der Blechbearbeitung auf. Führende Anbieter von Blechbearbeitungstechnologien stellen auf der Euroblech 2016 erste anwendbare Systeme für den gegenwärtig stattfindenden einschneidenden Wandel in der Produktionstechnologie vor. „Automatisierte Fertigung, Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und Datenaustausch entlang der gesamten Produktionskette – auf der Euroblech 2016 werden Maschinen, Werkzeuge und Systeme zum Industrie 4.0-Ansatz in der Blechbearbeitung live demonstriert“, erklärt Brooks.

Harte Entwicklungsarbeit mit wohlverdienten Lorbeeren krönen

Dieses Jahr wird es für Besucher eine Vielzahl interaktiver Tools geben – von der zweiten Auflagen des Online-Wettbewerbs über eine Community-Seite für die Blechbearbeitungsindustrie bis hin zu Umfragen und einer Online-Messevorschau mit neuen Funktionen.

Nach dem großen Erfolg des ersten Wettbewerbes im Jahr 2014 präsentiert die Messe nun den diesjährigen Wettbewerb, der ans Messemotto „Die nächste Generation der Blechbearbeitung” anknüpft. „Mit dem diesjährigen Online-Wettbewerb zeichnet die Euroblech Erfindungsreichtum, Innovationen, Exzellenz und außergewöhnliche Leistungen aus. Der Wettbewerb ist eine Plattform für Talente und innovative Ideen, mit dem wir speziell die jüngere Generation in der Branche ansprechen möchten,“ so Brooks. Unternehmen und Einzelpersonen aus der Blechbearbeitungsindustrie werden im Rahmen des Wettbewerbes für Best Practice, Innovationen, Exzellenz und außergewöhnliche Leistungen in sechs Kategorien ausgezeichnet. Die Gewinner werden von Branchenprofis aus der blechbearbeitenden Industrie durch eine Online-Abstimmung ermittelt, die am 1. September beginnt. Zur Abstimmung ist die gesamte Community der Blechbearbeitungsindustrie, egal ob Aussteller oder Besucher, eingeladen. Jeder Teilnehmer der Abstimmung kann maximal sechs Stimmen abgeben, eine Stimme pro Kategorie.

Ein weiteres Highlight ist die Preisverleihung des „Awards zur Euroblech“, der vom Fachmagazin MM Maschinenmarkt und dessen Schwesterzeitschrift Blechnet ausgelobt wird. Bereits zum achten Mal verleihen die beiden Fachmagazine aus dem Hause Vogel diesen Preis und prämieren die innovativsten Exponate der Messe. Bewerbungen sind noch bis zum 6. Oktober 2016 möglich.

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