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Experten-Gipfel: Konsequentes „Wasserqualitätsmanagement“ macht sich bezahlt

| Redakteur: Frauke Finus

STM Germany Geschäftsführer Sven Anders bei seinem Vortrag.
STM Germany Geschäftsführer Sven Anders bei seinem Vortrag. (Bild: STM)

Der 55. Experten-Gipfel des „Arbeitskreis Wasserstrahltechnologie“ ergab eine zentrale Erkenntnis: Wer die Wasserqualität nicht im Griff hat schneidet deutlich schlechter ab. Die Initiative setzt sich daher für mehr Aufklärung und weitere leistungssteigernde Applikationen für Anwender ein.

Anfang November traf sich die europäische Wasserstrahl-Elite zum 55. AWT-Gipfel im Testzentrum des Gastgebers STM Waterjet in Eben (Österreich), um sich über das Thema „Ressourceneffizienz in der Wasserstrahl-Technologie“ auszutauschen. Insgesamt 58 Vertreter aus Forschung und Industrie, darunter die Leibniz Universität Hannover, die RWTH und die Universität von Ljubjana gaben sich die Ehre, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt. Im Mittelpunkt standen Themen wie Wasserqualität, neue Verfahren zur Bearbeitung von Hochleistungsmaterialien und neue Methoden der Wasseraufbereitung.

Während der Vorträge rund ums Wasserstrahlschneiden wurde deutlich, wie elementar qualitative Parameter wie Temperatur, Härte, Feststoff-, Chlorid- und Silikatgehalt für die Leistungsfähigkeit des Werkzeugs Wasser sind. Zum Abschluss demonstrierte Sven Anders, Geschäftsführer bei STM, wie man den notwendigen Aufwand im Wasserqualitätsmanagement durch effektives Recycling kompensieren kann. Die Lösung manifestiere sich im bisher einzigen geschlossenen Wasser-Wiederaufbereitungssystem auf dem Markt. Das vollkompatible, jederzeit aufrüstbare One-Clean-System besteht aus einer Basis-Version für die Trennung von Abrasiv und Prozesswasser, das wahlweise mit einem Abrasivrecycling-Modul und/oder einem Wasserkreislaufführungs-Modul kombiniert werden kann, wie es heißt. Ein viertes Metallabscheide-Modul befindet sich in der Beta-Phase und wird ab 1. Quartal 2019 lieferbar sein.

Wasserqualität kontrollieren

Wie ernst es dem Wasserstrahl-Pionier mit machbarer Nachhaltigkeits-Politik ist, spiegelt sich nach Unternehmensangaben auch in der Tatsache wider, dass inzwischen alle STM Wasserstrahl-Schneidanlagen serienmäßig mit den zwei wichtigsten One-Clean-Modulen ausgestattet sind. Denn damit versetzt das Unternehmen nach eigenen Angaben seine Kunden in die Lage die Wasserqualität zu kontrollieren und ressourcenschonend zu steuern. Die Funktionsweise dieses Systems wurde nach der Vortragsreihe im Rahmen einer Werksbesichtigung in Eben live im Einsatz gezeigt.

Wie groß das Bedürfnis nach nachhaltigen Lösungen ist wurde beim abendlichen Get-Together im Restaurant Laudersbach deutlich: Hier wurden während des hervorragenden Essens ig Allianzen geschmiedet und gemeinsame Projekte initiiert, wie es heißt. „Gerade diese Art des projektorientierten Networkings ist ungemein inspirierend“ freut sich Sven Anders „Wenn so viel Know-how zusammensitzt, dann geht für alle etwas vorwärts“.

Strategische Partnerschaft im Bereich Wasserstrahlschneiden

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Strategische Partnerschaft im Bereich Wasserstrahlschneiden

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