Marktforschung

Expertenbasierte Reports als Entscheidungshilfe

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Die Studie zum Rechercheverhalten der Industrieunternehmen hat ergeben, dass mehrheitlich auf zwei Arten der Beschaffung von Fachinformationen gesetzt wird. Auf der einen Seite verwenden mehr als die Hälfte der Befragten Verbandsinformationen als erste Grundlage zur allgemeinen Marktsondierung. Nur knapp ein Drittel der befragten Unternehmen greift auf Ergebnisse von Marktforschungsinstituten zurück. Diese Quellen dienen generell vor allem als Stimmungsbarometer und der Analyse von ersten Anhaltspunkten. Nur wenige Geschäftsführer verwenden diese Ergebnisse jedoch als Entscheidungsgrundlage, um sektor- oder produktspezifische Fragestellungen zu beantworten. Dafür wird in der Regel eine strategische Unternehmensberatung angefragt, deren Studien für mehr als 90 % der Befragten zu kostenintensiv sind.

In der Informationsnot von Vorreitern lernen

Um der Informationsnot bei hochspezifischen Fragestellungen entgegenzuwirken, lohnt sich der Blick auf das Beschaffungsverhalten von Finanzinvestoren und Strategieberatungen. Diese benötigen ständig tiefgründige Marktinformationen, und das in Rekordzeit. Investoren müssen innerhalb von Wochen entscheiden, ob sie fremdkapitalfinanzierte Übernahmen durchführen. Die Taktzeit von Strategieberatern lässt ebenso keine langen Recherchephasen zu. Durch den Zeitdruck verkompliziert sich für sie die Entscheidungsfindung zusätzlich, weshalb sie auf hoch spezialisierte Dienstleister zurückgreifen - die Expertennetzwerke.

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