Feinstaub in Innenräumen vermeiden

Feinstaubsensor ermittelt zuverlässig Innenraumbelastung

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Der Feinstaubsensor verfügt daneben über verschiedene gängige Schnittstellen wie RS 485, sodass die Daten bequem auf dem PC überwacht oder an ein Smartphone gesendet werden können. Der Anwender entscheidet dabei selbst, in welchem Abstand die Messungen erfolgen sollen. Die Installation erfordert keine besonderen Kenntnisse; der Betrieb erfolgt äußerst wartungsarm. Durch seine kompakte Gestaltung kann das Gerät sowohl stationär als auch mobil genutzt werden.

Intelligente Vernetzung möglich

Abhängig von der jeweiligen Kalibrierung lässt sich das Gerät auf verschiedenen Gebieten einsetzen. So ist es neben der eigentlichen Feinstaubmessung in Büros und Produktionsbereichen möglich, in Verbindung mit anderen Messgeräten die Luftgüte zu überprüfen, so dass der Staubgehalt zum Beispiel mit CO2-Werten oder NOX-Werten im Gesamtkontext betrachtet werden kann. Auch lässt sich die Funktionalität von Filteranlagen überwachen. Zusätzlich verfügt der Sensor über einen Vorabscheider, um alveolengängige Partikelfraktionen (PM 2,5) analysieren zu können, sowie über ein WLAN-Modul. Werden zu hohe Messwerte erreicht, ist die Auslösung eines Alarms einstellbar, der etwa an das Smartphone eines leitenden Mitarbeiters gesendet wird, so dass dieser entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten kann. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus – auch in einer Lackiererei beschädigen zu hohe Feinstaubkonzentrationen zum Beispiel den Lack und mindern die Qualität und damit den Wert des Produktes erheblich. Durch regelmäßige Messungen könnte solchen Produktionsfehlern vorgebeugt werden.

Födisch verfolgt außerdem die Entwicklungen der Industrie 4.0 ganz genau. „Derzeit überprüfen wir, ob die Feinstaubmessung auch mit der Steuerung von Lüftungs- und Absauganlagen verbunden werden kann“, erläutert Födisch. Zu hohe Messwerte könnten die Lüftungsanlagen dann zum Beispiel automatisch anlaufen lassen oder bei niedrigen Werten im grünen Bereich abschalten. „Das fördert nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern spart auch Energiekosten und sichert die Produktqualität“, ergänzt der Vorstand.

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