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Werkzeugschleifen en gros Feinstfiltern schafft nachhaltig „klare Verhältnisse“ im KSS

Redakteur: Peter Königsreuther

Je mehr Schleifmaschinen an einem Filtersystem hängen, desto schneller lohnen sich leistungsstarke Feinstfilteranlagen, sagt Vomat. Dazu gehört etwa die KFA 1500 mit 1500 l/min Filterleistung.

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Der Werkzeugschleifer, der große Chargen fertigt und seinen Kühlschmierstoff dennoch möglichst lange sauber halten will, sollte zum Vomat-Feinstfiltersystem KFA 1500 greifen...
Der Werkzeugschleifer, der große Chargen fertigt und seinen Kühlschmierstoff dennoch möglichst lange sauber halten will, sollte zum Vomat-Feinstfiltersystem KFA 1500 greifen...
(Bild: Vomat)

Die richtige Filteranlage zu besitzen ist ein Garant für den Erfolg beim Werkzeugschleifen, sagt Vomat, Spezialist für Filtertechnologie für Kühlschmierstoffe in der Metall verarbeitenden Industrie. Das Produktportfolio enthält Einzelanlagen, modulare Systeme, Zentralanlagen und individuell konzipierbare Sonderanlagen mit zentralen und dezentralen Funktionen, heißt es weiter.

Auch große Werkzeugchargen lange wirtschaftlich schleifen

Vomat-Feinstfilteranlagen gibt es in verschiedenen Baugrößen, die ab 70 l Durchflusskapazität pro Minute bis hin zu Großfilter- respektive Zentralfilteranlagen mit 960 beziehungsweise 1200 l/min arbeiten. Erhöht sich der Kapazitätsbedarf an Filtrierungsleistung, wenn zum Beispiel viele Schleifmaschinen zentral gesteuert werden sollen, dann empfehlen sich die großen Vomat-Feinstfiltrationsanlagen. Steffen Strobel ist technischer Vertriebsleiter bei Vomat, und erklärt: „So können Werkzeughersteller oder Nachschleifer auch Vomat-Filter ordern, die ab 1200 l/min in 1200-l-Schritten hochskaliert werden können.“

Die große Auswahl an Modulen und zusätzlichen optionalen Features offeriere viel Anwenderflexibilität. Die Kompaktanlage KFA 1500 ist ein besonderes Beispiel dafür, wie beim Schleifen von großen Werkzeugchargen die Feinstfiltration dennoch wirtschaftlich funktionieren kann. Denn der Kühlschmierstoff könne so auch bei viel Schmutzöl bei konstanter Temperaturführung und optimalem Reinigungsgrad vergleichsweise lange im System verbleiben, so Strobel.

Bedarfsgerechte Spülmaßnahmen senken die Betriebskosten

Die Tankanlage der KFA setzt sich aus dem Schmutzeinlauftank, dem Sauberöltank und der Entsorgungseinheit zusammen. Der Tank fasst 10.000 l. Damit ist die KFA 1500 in der Lage, mit einem Volumenstrom von 1500 l/min zu filtern.

Wartungsarm und bedienungsfreundlich gelinge die energieeffiziente Vollstromfiltrierung, bei der Sauber- und Schmutzöl zu 100 % voneinander getrennt würden. Hochleistungs-Anschwemmfilter (Abmessung Filtersystem: 6610 mm × 2530 mm × 2620 mm (L × B × H) erreichen eine Filterqualität, die sehr lange auf den Niveau gemäß NAS 7 bleibt. Das entspricht 3 bis 5 µm.

Strobel merkt außerdem an: „Die KFA-Anlage filtert und spült bedarfsgerecht. Das bedeutet, dass das Rückspülen in Abhängigkeit vom Verschmutzungsgrad für jedes Filterelement einzeln und automatisch eingeleitet wird.“ Die anderen Filterelemente gewährleisten währenddessen eine kontinuierliche Sauberölversorgung, heißt es weiter. Das sorge dafür, dass nicht nur Filter und Schleiföl sehr lange im System verbleiben könnten, sondern dass die Anlage auch besonders energieeffizient arbeite. Das drückt die Betriebskosten deutlich nach unten, so Strobel.

Feinstfilteranlage lässt sich an jede Anwendung anpassen

Die Kühlperformance im Kaltwasserkreislauf der KFA 1500 liegt bei 200 kW unter gleichbleibend 24°C Öltemperatur im Dauerbetrieb. Die Temperaturgenauigkeit liegt dabei im Bereich von etwa ± 0,2 °C. So haben die eingesetzten Schleiföle lange Nutzungszyklen. Optional bietet Vomat Kompressionskühler mit externem Verflüssiger und hoher Regelgenauigkeit an, ergänzt Strobel.

Durch das Anschwemmprinzip kommt es zu keinen Verunreinigungen der Späne durch Filterhilfsmittel. Die Restfeuchte der Späne wird mit einem Wert zwischen 5 und 10 % angegeben. Die Wertstoffaufbereitung kann direkt in einen geeigneten Transportbehälter der Recyclingfirmen erfolgen, so Vomat.

Wegen der SPS und der Softwaretechnik sei eine Fernwartung der Anlage problemlos möglich. Vielfältige optionale Features machten das System KFA 1500 so flexibel, dass es sich problemlos an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen und in den Workflow integrieren ließe. Dazu zählen etwa ein Vorabscheidesystem (werkstoffabhängig) und die Trocknungseinheit.

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