Feinschneiden Feintoool zieht positive Halbjahresbilanz

Redakteur: Jürgen Schreier

Mit einem zusätzlichen Mittelzufluss von CHF 33 Mio. für Investitionen, weiteren Großaufträgen und neuen Entwicklungsprojekten blickt die Schweizer Feintool-Holding, Lyss, auf eine, wie es heißt, „erfreuliche Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2013 zurück“.

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(Bild: Feintool)

Vom 1. Januar bis 30. Juni 2013 hat Feintool International Holding AG den Nettoumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 14,7 % auf CHF 225 Mio. gesteigert. Das EBITDA stieg im selben Zeitraum um 3,5 % auf CHF 22.4 Mio. Dank der Kapitalerhöhung konnte die Eigenkapitalquote auf 42,8 % werden.

Gruppenunmsatz steigt um Vergleich zur Vorjahresperiode um 14,7 %

Gruppenweit stieg der Umsatz um Vergleich zur Vorjahresperiode um 14,7 % auf CHF 225 Mio. Der Auftragseingang erhöhte sich um 36,8 %, der Auftragsbestand um 8,8 %. Die Bruttomarge stieg von CHF 75,1 Mio. um 19,6 % auf CHF 89.8 Mio. Die EBITDA-Marge blieb mit 10 % auf dem um die Effekte der Veräußerung der IMA Berlin bereinigten Vorjahresniveau. Das EBITDA erhöhte sich von CHF 21,7 Mio. um 3,5 % auf CHF 22,4 Mio.

Die Investitionen betrugen im Berichtszeitraum CHF 18,3 Mio. - ungefähr hälftig für den normalen Ersatz der Produktionsmittel und für die Expansion. Aufgrund der Investitionsstrategie erhöhten sich die Abschreibungen von CHF 8,7 Mio. um 51,7 % auf CHF 13,2 Mio. Sie seien im Wesentlichen ursächlich für die verringerte EBIT-Marge von 4,1 % im Vergleich zu 5,6 % im Vorjahr (bereinigt um die Effekte aus dem Verkauf IMA Berlin), so das Unternehmen. Das operative Ergebnis (EBIT) sank damit um CHF 1,8 Mio. auf CHF 9,2 Mio.

Alle Segmente und Regionen im grünen Bereich

Der Auftragseingang des Teilefertigungsgeschäfts System Parts stieg um 60,4 % auf CHF 216,1 Mio. CHF 40 Mio. stammen aus dem neu erworbenen Umformbereich. Das organische Wachstum betrug 33,8 %. Der Umsatz erhöhte sich insgesamt um 28,8 % auf CHF 170,8 Mio.,wobei 4,4 % organischer Natur seien. Der Umsatzanteil Europas legte aufgrund der Akquisition auf 54,4 % zu. Der USA-Anteil belief sich auf 32,4 %, derjenige Asiens reduzierte sich weitgehend währungsbedingt auf 13,2 %.

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