Suchen

Engineering

Ferchau baut mit Kauf von Karmann Engineering Services seine Automotive-Kompetenz aus

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Ferchau Group in Gummersbach, nach eigenem Bekunden Marktführer im Bereich Engineering-Dienstleistungen, hat mit Wirkung zum 1. Januar 2010 die Karmann Engineering Services (KES) mit Sitz in Bissendorf bei Osnabrück gekauft. Ein entsprechender Vertrag zwischen Ferchau und dem Insolvenzverwalter wurde am 17. Dezember 2009 unterzeichnet.

Firmen zum Thema

Frank Ferchau: „Die KES ergänzt mit ihrem spezialisierten Know-how in den zentralen Bereichen automobiler Entwicklung und Konstruktion die Marktposition von Ferchau optimal und erweitert die Kompetenz unseres Unternehmens.“ Bild: Ferchau Group
Frank Ferchau: „Die KES ergänzt mit ihrem spezialisierten Know-how in den zentralen Bereichen automobiler Entwicklung und Konstruktion die Marktposition von Ferchau optimal und erweitert die Kompetenz unseres Unternehmens.“ Bild: Ferchau Group
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Arbeitsplätze der rund 70 KES-Mitarbeiter an den Standorten Bissendorf, Wolfsburg, Sindelfingen, Ingolstadt und München sollen erhalten bleiben. Das zukünftig unter dem Namen CES Engineering GmbH firmierende Unternehmen verfolgt an den fünf Standorten eine Wachstumsstrategie.

Ferchau will für stabile Aufstellung von KES am Markt sorgen

„Ferchau ist stolz, mit der Karmann Engineering Services ein Unternehmen zu erwerben, dass in der Branche einen hervorragenden Ruf genießt. Es verfügt über ausgezeichnete fachliche Expertisen, langjährige Kundenbeziehungen zu OEMs und namhaften und marktbestimmenden Zulieferern sowie hervorragend geschulte Mitarbeiter. Die KES ergänzt daher mit ihrem spezialisierten Know-how in den zentralen Bereichen automobiler Entwicklung und Konstruktion die Marktposition von Ferchau optimal und erweitert die Kompetenz unseres Unternehmens“, kommentiert Frank Ferchau den Zukauf. „Unsere Aufgabe in 2010 besteht nun darin, für eine stabile Aufstellung im Markt, eine Sicherstellung der Auslastung und mittelfristig für die Integration der KES in die Ferchau Group und deren automobile Aktivitäten zu sorgen.“

Bei KES sieht man wieder Perspektiven

Auch Rolf Diehl, bisheriger und zukünftiger Geschäftsführer des Unternehmens, zeigt sich nach einer langen Phase der Ungewissheit erleichtert: „Durch die Integration in die Ferchau Group können nicht nur die bestehenden Arbeitsverhältnisse der KES erhalten werden, sondern auch die Perspektiven für die zukünftige Marktpositionierung sind stark verbessert.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 331423)