Gebrauchtmaschinenhandel Feyen Maschinen GmbH feiert 20-jähriges Bestehen

Redakteur: Jürgen Schreier

Ihr 20-jähriges Bestehen feierte vor wenigen Wochen die Feyen Maschinen GmbH. Das Krefelder Unternehmen handelt mit Textilmaschinen und bietet eine breite Palette an gebrauchten Maschinen für die Metallbearbeitung.

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Seniorchef Dieter Feyen (rechts) und Sohn Dieter leiten das Krefelder Familien- unternehmen. (Bild: Schreier)
Seniorchef Dieter Feyen (rechts) und Sohn Dieter leiten das Krefelder Familien- unternehmen. (Bild: Schreier)

Eigentlich sei er ganz zufällig zum Maschinenhandel gekommen, schmunzelt Dieter Feyen, dessen Unternehmen, die Feyen Maschinen GmbH, kürzlich ihr 20-jähriges Bestehen feierte. „Vorher war ich bei einem ganz soliden Maschinenbauunternehmen tätig, bis mich ein Bekannter dort abgeworben hat“, erinnert sich der Krefelder Unternehmer. Nach vier Jahren „Erfahrungsammeln“ im Maschinenhandel wagte er 1991 den Sprung in die Selbstständigkeit.

Start-up im Kinderzimmer

„Begonnen haben wir zuhause im Kinderzimmer“, erinnert sich Feyen, „mit einem Schreibtisch, einem Telefon und einem Fax unter dem Bett.“ In Mühlheim an der Ruhr gab es ein kleines Maschinenlager. 1992 wurde ein Grundstück in Krefeld erworben und mit den Neubau einer Halle begonnen, die ein Jahr später bezogen werden konnte.

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Und weil sich die Geschäfte rasant entwickelten, stand nur wenige Jahre später erneut eine Erweiterung an. 1996 war eine zweite Halle bezugsfertig mit 1500 m² Fläche und einem 16-t-Kran, der für einen Maschinenhändler bekanntlich kein ganz unwichtiges Utensil darstellt. 2002 wurde schließlich der dritte Bauabschnitt fertiggestellt. Heute verfügt die Feyen Maschinen GmbH über drei moderne Lagerhallen mit insgesamt 3700 m² Lagerfläche sowie 10 und zwei mal 16 t Krankapazität.

Der Handel mit neuen und gebrauchten Werkzeugmaschinen sowie Textilmaschinen war und ist das „Business“ des Krefelder Fanmilienunternehmens.

Exportanteil liegt zwischen 70 und 80%

„Auch wenn Textilmaschinen und Maschinen für Metallbearbeitung auf den ersten Blick nicht recht zusammenpassen – für uns ist diese Mischung immer von Vorteil gewesen“, weiß Dieter Feyen. „Ging es dem einen Bereich mal schlechter, so hatten wir im anderen immer genug zu tun.“ Jeweils 50% des Geschäfts entfallen auf Werkzeugmaschinen (spanabhebend, umformend) und Textilmaschinen.

Der Exportanteil liegt zwischen 70 und 80%. „Textilien kommen heute überwiegend aus Fernost“, so Feyen. „Und das ist im Prinzip auch unser Markt.“

Auch Überholungen und Modernisierungen von Gebrauchtmaschinen führt das Krefelder Unternehmen durch. De- und Remontagearbeiten gehören ebenfalls zum Serviceangebot. Die Feyen Maschinen GmbH ist Mitglied in den Fachverbänden des Maschinenhandels für gebrauchte Maschinen (FDM und EAMTM) und damit auch in die Online-Datenbanken der führenden Verbände eingebunden.

Drei Hobbys hat der Chef

Doch was macht der Chef, wenn er einmal nicht mit Maschinen handelt? Dann widmet er sich seinen drei Hobbys: der Modelleisenbahn, alten Traktoren und der Familie. „Mit drei Kindern und sechs Enkelkindern sind wir in dieser Hinsicht ja auch ganz gut ausgestattet“, meint Feyen.

Für seine 300 Märklin-Modelle hat er eigens den heimischen Keller umgebaut und die in vielen Stunden liebevoll restaurierten Trecker kann man – neben den rund 400 Maschinen „on stock“ - während der Geschäftszeiten besichtigen: wochentags von 8.00 bis 18.00 Uhr, am Samstag nach Absprache.

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