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Schunk Flexibles Präzisionsspannfutter für das automatisierte Werkzeugschleifen

| Redakteur: Christine Fries

Für mehr Effizienz beim Produktionsschleifen und Nachschärfen von Werkzeugen soll die neue Generation des Schleiffutters Prismo von Schunk sorgen.

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Das Werkzeugschleiffutter Prismo3 will unter anderem mit einer optimierten Störkontur überzeugen.
Das Werkzeugschleiffutter Prismo3 will unter anderem mit einer optimierten Störkontur überzeugen.
(Bild: Schunk )

Das Werkzeugschleiffutter Prismo3 spannt per Direktspannung im fliegenden Wechsel vollautomatisiert sämtliche Schaftdurchmesser zwischen 3 und 20 mm mit einer Rundlauf- und Wiederholgenauigkeit < 0,005 mm. Während des Spannvorgangs wird der Werkzeugschaft automatisch im Spannfutter zentriert. Eine optimierte Störkontur soll sicherstellen, dass die Schleifscheibe auch bei anspruchsvollen Operationen ungehindert auslaufen kann. Die Rüstzeit sinkt im Vergleich zu konventionellen Mehrbereichs-Schleiffuttern um bis zu 70 %, heißt es.

Weil die X-Achse unabhängig vom Werkzeugdurchmesser unverändert bleibt, ist es möglich, unterschiedlichste Bohr-, Reib- und Fräswerkzeuge auch in kleinen Stückzahlen rund um die Uhr ohne Neuprogrammierung des L1-Maßes mannlos zu bearbeiten. Der konstruktive Aufbau, die Grundhülse sowie die robuste Bauweise verleihen dem Futter eine sehr hohe Steifigkeit, berichtet Schunk. Die stabilen Backenführungen verhindern das Aufschwingen der Schleifscheiben und unterbinden Taumelschlag fast komplett. Die Spannbacken sind hartstoffbeschichtet und damit besonders robust und langlebig. Falls doch Schäden entstehen sollten, lässt sich der Backensatz komplett austauschen. Um Verschmutzungen zu verhindern und die hohe Präzision dauerhaft zu erhalten, wird das Futter im Schleifbetrieb mit gereinigtem Öl gespült.

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