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EMO Hannover 2017/Motek 2017

Flüssige Linse macht Lasermarkierer flexibel

| Autor: Stéphane Itasse

Einen Lasermarkierer, der unterschiedliche Ebenen auf einem Werkstück markieren kann, ohne dass eine Position verändert wird, zeigt Sic Marking auf der EMO Hannover und der Motek 2017.

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Dank der flüssigen Linse kann der neue Lasermarkierer von Sic Marking auch Werkstücke auf mehreren Ebenen beschriften.
Dank der flüssigen Linse kann der neue Lasermarkierer von Sic Marking auch Werkstücke auf mehreren Ebenen beschriften.
(Bild: Sic Marking)

Mit dem Multi Level Lasermarkierer lassen sich Markierungen auf fast allen Materialien, außer Kupfer und Gold, erzeugen, selbst mit schwierigen Oberflächenbedingungen. Möglich macht dies eine flüssige Linse im Lasermarkierer, wie sie beispielsweise auch in Smartphonekameras eingesetzt wird.

Lasermarkierer bewältigt bis zu 80 mm Höhenunterschied

Die flüssige Linse wird durch zwei elektronische Karten gesteuert, die ihre Brennweite verändern. Die Linse verformt sich mit einem elektrischen Signal und ist damit stufenlos steuerbar. „Höhenunterschiede bis 80 mm sind mit der Liquid Lens technisch problemlos machbar“, erläutert Christoph Lange, technischer Leiter von Sic Marking in Deutschland. Ein konventioneller Lasermarkierer sei zwar für 90 % aller Anwendungen ausreichend, doch spezielle Anwendungen mit mehr Platzbedarf für Markierungen, komplexen Werkstückgeometrien und sinkenden Taktzeiten nehmen immer mehr zu.

Die Markierung auf mehreren Ebenen steht für alle Workstations von Sic Marking zur Verfügung, die mit einem PC und der Sic-Laser-Advanced-Software arbeiten, wie der L-Box und der XL-Box. Mit der Software lässt sich eine Markierdatei erstellen, die alle Parameter für eine bestimmte Markierung umfasst. Diese Parameter sind die Markiergeschwindigkeit, Leistung und Frequenz. Die Software regelt zudem die Optik des Lasers und bietet weitere Datenbankfunktionen wie Datum- und Uhrzeitangaben. Der Laser ist mit Leistungen von 20 bis 50 W erhältlich. Mit dem Lasermarkierer lassen sich alphanummerische Zeichen, Bar- und Data-Matrix-Codes, Grafiken und Logos präzise und kontraststark aufbringen, wie der Hersteller mitteilt. Das Markierfenster des Faserlasers hat eine Größe von 100 mm × 100 mm. Das Lasermarkiersystem besteht aus einem Galvonometerkopf und einer Controllereinheit, genannt Fiber Unit, die 19 kg wiegt und in der sich die Laserquelle befindet.

Lasermarkieren erfolgt schneller als Nadelprägen

Sic Marking verwendet für seine Lasermarkiersysteme einen Ytterbium-dotierten Faserlaser.Laut Anbieter ist diese Art von Laser leistungsstark, langlebig, leicht einzurichten und ohne laufende Materialkosten. Empfehlenswert seien sie, wo an Geschwindigkeit, Qualität und Leistung hohe Ansprüche gestellt werden. „Wir halbieren die Markierzeit, die wir mit einem Nadelmarkierer erzielen würden, selbst mit einem Einsteigergerät“, sagt Lange.

Sic Marking auf der EMO Hannover 2017: Halle 11, Stand A56

Sic Marking auf der Motek 2017: Halle 6, Stand 6015

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