Suchen

STM

Flüssiges formt Hartes: Naturstein und Keramik per Wasser modellieren

| Redakteur: Peter Königsreuther

Das Unternehmen Stächelin widmet sich traditionell der Bearbeitung von Naturstein und vergleichbar harten Werkstoffen. Um sich für die Zukunft zu rüsten, setzt Stächelin jetzt auch auf das Wasserstrahlschneiden.

Firmen zum Thema

Nach gründlicher Marktsondierung hat sich das Naturstein verarbeitende Unternehmen Stächelin für die Investition in eine einsatzflexible Wasserstrahlschneidanlage von STM entschieden, um, wie es heißt, weiter innovativ zu sein. Ums Wasserstrahlschneiden käme heute kein Unternehmen dieser Art mehr herum.
Nach gründlicher Marktsondierung hat sich das Naturstein verarbeitende Unternehmen Stächelin für die Investition in eine einsatzflexible Wasserstrahlschneidanlage von STM entschieden, um, wie es heißt, weiter innovativ zu sein. Ums Wasserstrahlschneiden käme heute kein Unternehmen dieser Art mehr herum.
( Bild: R. Ruesch + F. Brugger )

Im äußersten Südwesten Deutschlands, umgeben von sanften Hügeln, liegt Efringen-Kirchen, der Sitz des Naturstein-Spezialisten Stächelin. Der Familienbetrieb setzt schon seit über 50 Jahren den Fokus auf die Verarbeitung von exklusiven Natursteinen, heißt es. Das Portfolio reiche von Badezimmern und Küchenplatten über Garten und Außenanlagen bis hin zu repräsentativen Lobbys und Empfangsbereichen. Zu diesem Zweick werden harte Werkstoffe, wie Naturstein, Keramik, Dekton und Quarzcomposit verarbeitet und montiert, so Stächelin. „Unser Ziel ist es Traditionen weiterzuführen und gleichzeitig innovativ zu sein. Wir gehören heute zu den ersten Adressen in Deutschland, wenn es um exklusive Natursteinarbeiten geht“, betont Uwe Stächelin der gemeinsam mit seiner Schwester Yvette Rathberger-Stächelin in zweiter Generation als geschäftsführender Gesellschafter das Unternehmen leitet.

Wasserstrahlschneiden ist ein Muss für Natursteinverarbeiter

Das Ziel der Natursteinmanufaktur sei es, die Qualität, die existiere zu halten und noch zu verbessern. Um den höchsten Ansprüchen auch bei der Produktion Rechnung zu tragen setzt Stächelin nun auf ein Premiumcut-Wasserstrahl-Schneidsystem mit einem 68°-Schneidkopf von STM. „Ein gut aufgestelltes Naturstein-Unternehmen, welches sich heute natürlich auch mit Keramik und anderen Materialien beschäftigt ist ohne Wasserstrahl-Schneideanlage mit Schwenkkopf nicht mehr konkurrenzfähig“, erklärt Stächelin zum Hintergrund der Entscheidung. Stächelin weiter: „Seit nunmehr 15 Jahren arbeiten wir mit einem Wasserstrahl-Schneidsystem. Entsprechend haben wir bereits recht viel Erfahrung mit dem Wasserstrahlschneiden.“

Wasserstrahlschneid-Experte kennt sich mit Stein gut aus

Bevor die Produktion mit einer STM-Anlage aufgerüstet worden ist habe Stächelin den Markt gründlich sondiert. Der Grund für den Zuschlag für den österreichischen Wasserstrahlschneid-Spezialisten war die kompetente Beratung. Außerdem hat STM Stein-Moser GmbH ihren Anfang in einem Steinmetz-Unternehmen gefunden, und kennt deshalb die Bedürfnisse von Stächelin besonders gut. Weitere ausschlaggebende Gründe waren die kurzen Wege, die Kompaktheit Ihrer Maschinen sowie die Bauweise des STM3D68 Schneidkopfes. Das STM Wasserstrahl-Schneidsystem ist bei Stächelin täglich zehn Stunden im Einsatz, heißt es. „Es läuft alles noch schneller und exakter. Die Qualität und Genauigkeit der Gehrungsschnitte ist außergewöhnlich“, so Stächelin. Auch die einfache und intuitive Bedienung der Software gilt dabei als positiv zu Buche schlagender Faktor. Persönliche Kontakte zu fachkompetenten Personen lege für beide Unternehmen die Basis einer erfolgreichen Zusammenarbeit. STM ist hinsichtlich der fachkundigen Ansprechpartner und des ausgereiften Maschinenparks sowie der überschaubaren Firmengröße, wie es heißt, der ideale Ansprechpartner für Klein und Mittelbetriebe.

Auch das ist interessant:

Paradedisziplin für Wasserstrahlschneid-Prozess

Das Schneiden von Stein und Keramik sei ein Paradeeinsatzgebiet von Wasserstrahlschneidanlagen. Denn beim Wasserstrahlschneiden sind fast keine Nachbearbeitungen mehr erforderlich, so Stächelin. Es bestehe also kein Risiko einer Verfärbung oder Verformung der Produkte, denn der Strahl hinterlasse keine rauen Kanten und verursache nur geringen Abfall. Die Technologie punktet durch hohe lineare Präzision auf der gesamten Schneidlänge, heißt es. Sogar Gehrungsschnitte mit Längen über 3 m seien exakt möglich. Das wirtschaftliche Schneiden komplexer Stein-, Fliesen- oder Marmorformen im 2D- sowie 3D-Bereich werde dabei durch die hohe Genauigkeit (bis ± 0,05 mm), die Schnittgeschwindigkeit (2,5 m/min Vorschubgeschwindigkeit) und die Smartcut-Software erleichtert. So sollen sich operative Kosten von lediglich 14 Cent pro Meter ergeben.

Wasserstrahlschneiden unterstützt die Kreativität

Für feinere Strukturen, wie Intarsien, Schriftzüge, Firmenlogos oder Boden- und Wandbeläge eigne sich das Wasserstrahlschneiden auch besonders gut. Dieser Schneidprozesseröffnet grenzenlose Möglichkeiten der kreativen Gestaltung, so Stächelin. Ein Vorteil sei dabei, dass die minimale Schnittfugenbreite des Wasserstrahls perfekt mit harten und spröden Materialien harmoniere und dadurch kein Ausbrechen der Kanten zu befürchten sei. Insbesondere beim Zuschnitt von derzeit äußerst beliebten Großkeramikfliesen spielt die Wasserstrahl-Schneidtechnologie Ihre Vorteile aus, merkt Stächelin an.

Durch eine kontinuierliche Beratung, Schulung sowie einen umfassenden Ersatzteil- und Wartungsservice stelle STM sicher, dass die Fertigungsprozesse der Anwender auch langfristig maximal profitabel blieben. De facto unterstütze STM seine Kunden also von der technischen Beratung, Business-Planung, Musterkalkulation, über die Projektierung von Komplettsystemen, Testverfahren, Spedition, bis hin zu Verkaufstrainings und der Vermittlung von Lohnaufträgen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45030721)

STM; Archiv: Vogel Business Media; Bild: STM Stein-Moser; ; R. Ruesch + F. Brugger; EFB; Schuler; Roemheld; VCG; Stanova; Strack Norma; Siegmund; Merkle; Bystronic; D.Quitter/konstruktionspraxis; Spanset; ©Marc/peshkova - stock.adobe.com / Cadera Design; Getzner; Joke; Tebis; Ecoclean; Metallform Wächter; Tribo-Form Engineering; ©grafikplusfoto - stock.adobe.com; IPH; H. Fischer; Beckhoff; © Salt & Lemon Srl; Albromet; © Simone Käfer; Burghardt + Schmidt; Mewa; Kasto; ZVEI; Vogel Communications Group; ©ekkasit919 - stock.adobe.com; Stefanie Michel; Finus/VCG; Fraunhofer-IWU; ILT / V. Lannert; Stephanie Macht / TH Köln