Formnext 2015

Formnext mausert sich zum Innovationstreiber im 3D-Druck

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formnext-Sonderschau von Experten initiiert

Anhand des Themas Zahnersatz präsentiert die formnext auf dieser Sonderschau zum Beispiel unterschiedliche Fertigungsmöglichkeiten für Knochenstifte – einmal konventionell aus Keramik und außerdem gesintert aus Titanpulver. Damit zeigt diese Messe mit dem Schwerpunkt auf additive Technologien sowie Werkzeug- und Formenbau auch, welchen Einfluss die Materialien auf die späteren Eigenschaften und Fertigungsverfahren haben, wie es weiter heißt.

„Bei der Herstellung neuer Produkte sollten die Anforderungen an das Bauteil entscheidend sein für die Auswahl der Werkstoffes“, so Prof. Wolfgang Kollenberg, von der WZR ceramic solutions GmbH Rheinbach und Fachausschussleiter additive Fertigung bei der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde. Kollenberg hat in Kooperation mit der formnext die Sonderschau entwickelt und organisiert.

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Additive Verfahren leiden unter Rohstoffmangel

Die formnext will mit der Sonderschau auch die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Werkstoffe – besonders für die additiven, respektive generativen Fertigungsprozesse – aufzeigen. „Leider stehen in diesem Bereich derzeit noch viel zu wenige Rohstoffe zur Verfügung, was in der Öffentlichkeit nicht wirklich bekannt ist“, so Kollenberg. Für die Idee der unbegrenzten Fertigungsmöglichkeiten durch 3D-Druck müsste noch einiges an Entwicklungsarbeit bei den Werkstoffen geleistet werden.

Doch nicht nur Materialien für die additive Fertigung werden auf der Sonderschau „Vom Werkstoff zum Bauteil“ zu sehen sein: Anhand einer Zahnbürste wird demonstriert, wie mehrere Materialien samt Borsten mittels Spritzgießen kombiniert werden können. „Für den Werkzeugbau ist die schlichte Zahnbürste nämlich ein High-End-Produkt“, so Kollenberg.

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